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Kosten für Nachbesserungen am Skylink liegen im Millionenbereich

Die Kosten für Nachbesserungen am neuen Flughafen-Terminal liegen im Millionenbereich.
Die Kosten für Nachbesserungen am neuen Flughafen-Terminal liegen im Millionenbereich. ©APA
Direkt nach der Inbetriebnahme des neuen Terminals Check-In-3 (ehemals Skylink) wurde auf Mängel aufmerksam gemacht. Diese sollen nun behoben werden. Welche Kosten dadurch entstehen, kann derzeit nur geschätzt werden. Die Vorstände betonten aber, dass die Nachbesserungen keine zehn Millionen kosten werden. Sie gaben sich auch einsichtig: Aus heutiger Sicht würde man den Bau anders anlegen.
Kritik von Behindertenorganisationen
Mitarbeiter berichten von Mängeln

Check-In-3 (“Skylink”) in den nächsten Monaten beheben. Die Kosten dafür sollen nach Angaben der Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner aber im einstelligen Millionenbereich bleiben und auch die Gesamtsumme des Projekts nicht mehr erhöhen. Bestätigt wurde, dass man den Bau heute wohl anders anlegen würde. Ofner sagte, man sei mit allen Betroffenen im Dialog. Insbesondere mit Behindertenverbänden, die Teile der Infrastruktur als behindertenfeindlich kritisiert hatten. Man werde zusätzliche Liftkapazität einbauen und das Leitsystem und die Beschilderung verbessern. Der Check-in-3 funktioniere jedoch, betonte der Vorstand. Den behördlichen Auflagen sei in jedem Fall entsprochen worden.

Chaotischer Start des Terminals?

Bei jedem Neubau entstehe beim Bezug Bedarf nach Modifikationen, wurde eingeräumt. “Ein Echtbetrieb mit 40.000 Passagieren pro Tag ist etwas anderes als ein Probebetrieb mit wenigen tausend Testpassagieren über mehrere Monate”, sagte Jäger. Vorwürfe, der Start des Terminals sei “chaotisch” verlaufen, wurden vom Vorstand heute allerdings nachdrücklich zurückgewiesen. Operativ sei alles plangemäß gelaufen.

Kritik wolle man immer nachvollziehen, aus dem Anspruch besser zu werden, sagte Jäger. Was die Architektur des Baues betrifft, so gebe es positives Feedback. Die Frage sei aber bis zu einem gewissen Maß eine Geschmacksfrage. Er räumte ein, dass man mit dem Wissen des heutigen Tages einiges wohl anders planen würde. Die beiden Vorstände Ofner und Jäger sind erst seit einem Jahr im Amt. (APA)

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