Klimt-Deckengemälde wiederentdeckt

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In einem Wiener Innenstadt-Palais sind kürzlich vier Deckengemälde, an denen Gustav Klimt mitgearbeitet hat, wiedergefunden worden, bestätigte die Bundesimmobilien-Gesellschaft (BIG) am Freitagabend.

Laut Kunsthistoriker und stellvertretenden Albertina-Direktor Alfred Weidinger in einem Bericht der ORF-Sendung „Wien heute“ handelt es sich bei den Bildern um die ersten Auftragswerke des jungen Klimt. Diese habe der Künstler gemeinsam mit seinem Bruder Ernst und dem Künstler Franz Matsch gefertigt.

Bereits in einem Katalog 1957 sind die Gemälde erwähnt, seitdem habe laut BIG-Sprecher Ernst Eichinger „keiner mehr von den Bildern gewusst.“ Die unsignierten Leinwandbilder seien an der Decke eines Repräsentationsraums in dem um 1870 erbauten Ringpalais befestigt und leicht wieder abnehmbar. Laut Weidinger hat jedes Bild einen Wert von ungefähr 100.000 Euro. Sie sind sehr verschmutzt und verstaubt und sollen nun restauriert werden.

Bis vor Kurzem war das Palais laut der BIG noch an die katholisch-theologische Fakultät der Universität Wien vermietet. Momentan befindet sich das Gebäude am Schottenring im Besitz der Gesellschaft und soll vermietet werden.

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