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Klima-Aktivisten nahmen Wiener Salztorbrücke ein

Am Mittwoch fand ein weiterer Protest der "Extinction Rebellion"-Aktivisten in Wien statt.
Am Mittwoch fand ein weiterer Protest der "Extinction Rebellion"-Aktivisten in Wien statt. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Nach einer ersten Aktion am Montag haben die Klima-Aktivisten der Gruppe Extinction Rebellion (XR) am Mittwoch die Wiener Salztorbrücke eingenommen.
Bilder vom Protest in Wien
Extinction Rebellion starten Proteste
Angeklebte Klima-Aktivisten in Wien

Rund 250 Personen fanden sich laut Polizei auf dem Bauwerk ein, dabei wurde nicht nur der Verkehr blockiert, sondern auch eine hölzerne Standuhr aufgestellt.

Wiener Salztorbrücke von Klima-Aktivisten eingenommen

Kurz nach 16.30 Uhr wurde die Salztorbrücke, die den Bezirk Innere Stadt mit der Leopoldstadt verbindet, auf beiden Seiten von rund 50 Manifestanten eingenommen. Fünf Minuten später war die Polizei auch schon an Ort und Stelle: Sechs Einsatzfahrzeuge standen quer zur Brücke auf der Seite Leopoldstadt, rund 30 Beamte positionierten sich vor den Aktivisten, im Gegensatz zum Montag auch mit Helm ausgestattet, diesen aber in den Händen. Auf der anderen Seite zum ersten Bezirk waren es vorerst rund 15 unbehelmte Vertreter der Exekutive, dort war auch das taktischen Kommunikationsfahrzeugs (TKF) der Landespolizeidirektion Wien positioniert.

Aus den TKF-Lautsprechern erschallte am Montag der Befehl, die nicht angezeigte Versammlung wieder aufzulösen - nicht so aber am Mittwoch. "Eine fixe Planung gibt es nicht", sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger der APA. Man handle stattdessen der Situation entsprechend und da sei es statt der Auflösung ebenso eine Option, auch gar nicht zu intervenieren. Das friedliche Verhalten der XR-Aktivisten lieferte zur Intervention jedenfalls keinen Anlass, auch der Verkehr blieb von der Blockade weitgehend unbeeinflusst, Letzteres wurde von der Exekutive zuletzt als Hauptgrund für die Auflösung genannt. "Die Verkehrsbeeinträchtigung durch die Kundgebung ist äußerst gering. Unsere Kolleg*innen sind vor Ort und sichern derzeit die Brücke", twitterte die Polizei jedoch am Mittwoch.

Dutzende Blumentöpfe aufgestellt - Vier Teilnehmer seilten sich ab

Die Salztorbrücke füllte sich inzwischen weiter mit Aktivisten, doch nur ein Viertel blockierte, die restlichen Teilnehmer stellten dutzende Blumentöpfe auf der ganzen Länge der Fahrbahn auf, teilweise waren die Töpfe aber mit kleinen Holzkreuzen statt Grünzeug ausgestattet. Vier besonders mutige Teilnehmer seilten sich zudem von der Brücke ab, um ihre Transparente zu präsentieren - ein Polizeiboot mit zwei Mann Besatzung fand sich daher am Donaukanal zu deren Sicherheit ein.

'What do we want? Climate Justice" skandierte man indessen auf der Brücke und unter großem Beifall wurde auf der Mitte der Brücke eine hölzerne Standuhr, deren vier Ziffernblätter 12.00 bzw. 12.05 Uhr anzeigten, um zu symbolisieren, wie knapp die Zeit für "das Überleben der Menschheit im nächsten Jahrhundert", dem Hauptziel der Bewegung, noch ist. Ebenso wurden ein paar Zelte aufgestellt, einige Aktivisten stellten sich scheinbar auf einen längeren Aufenthalt auf der Brücke ein, obwohl sich das Wetter im Gegensatz zum Montag recht unfreundlich präsentierte.

Für Donnerstag ist ein Trauermarsch am Minoritenplatz geplant

"Mit dem zivilen Ungehorsam ist es vorerst vorbei", resümierte ein Mitorganisator der heutigen Aktion im Gespräch mit der APA. Gegen 19.00 Uhr hatte sich die Zahl der Teilnehmer jedenfalls bereits wieder deutlich reduziert, berichtete Polizeisprecher Eidenberger. Morgen, Donnerstag, steht dann ein Trauermarsch auf dem Programm, der am 16.15 Uhr vom Minoritenplatz aus starten soll. Dieser ist jedoch bereits bei den Behörden gemeldet worden. Radikalere Pläne haben die Londoner Kollegen der Wiener Rebellen für diesen Tag: Sie planen den Flughafen London City zu sperren.

(APA/red)

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