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Kleiner Bub neben ermordeter Mutter

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Schrecklicher Mord in Favoriten: Eine 33-jährige Frau wurde brutal erschlagen und tot neben ihrem sechs Monate alten Sohn liegen gelassen. Das Kindergeschrei alarmierte niemanden, bis eine Freundin die Tote vermisste.

Neben der Leiche einer 33-jährigen Ägypterin, die von einem Österreicher geschieden ist, ist am Freitagabend ein sechs Monate altes Kind gefunden worden. Bei dem Bub handelt es sich um den Sohn des Mordopfers. Das Kind sei unverletzt und befinde sich derzeit im Spital.

Der leblose Körper der Frau wurde gegen 20.00 Uhr von den Beamten in einem Gemeindebau in der Laxenburger Straße 94 in Wien-Favoriten entdeckt. Die Leiche und das unverletzte Baby wurden im Wohnzimmer der Wohnung gefunden.

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Die 33-Jährige sei vermutlich durch einen Schlag auf den Kopf getötet worden, berichtete Haimeder. Als Tatwaffe gehe man derzeit von einem stumpfen Gegenstand aus. Der Mord dürfte sich erst vor Stunden bzw. wenigen Tagen ereignet haben, vermutet der Kriminalist. Auf dem Gang gebe es auf jeden Fall noch keine „Geruchsbelästigung“.

Alibi

Der Ehemann wird derzeit als Täter ausgeschlossen. Der 47-jährige Österreicher habe für die in Frage kommende Tatzeit ein Alibi, das derzeit überprüft werde, sagte Oberstleutnant Gerhard Haimeder von der Kriminaldirektion 1 (KD1) am Samstag zur APA.

Derzeit gehe man von einem Tatzeitraum zwischen Freitagvormittag und frühem Nachmittag aus. Der Ehemann dürfte nach eigenen Aussagen in diesem Zeitraum in verschiedenen Institutionen unterwegs und nicht alleine gewesen sein.

Der 47-Jährige und Sandy M. lebten in Scheidung und hatten zwei Söhne im Alter von sechs Monaten und vier Jahren, berichtete Haimeder. Nach eigenen Angaben soll der Mann nicht gewusst haben, wo das Mordopfer wohnte. Er dürfte sie demnach auch nie in der Laxenburger Straße 94 besucht haben. „Wir werden das überprüfen“, meinte der Kriminalist.

Während das Baby unverletzt bei der Frauenleiche gefunden wurde, lebt der Vierjährige beim Vater. Dort habe er sich auch am Freitag aufgehalten, berichtete Haimeder.

Laut Gerichtsmedizin wurde die Ägypterin mit einen stumpfen Gegenstand erschlagen. Über die Tatwaffe ist noch nichts bekannt, so Haimeder.

Die Leiche sei beim Eintreffen der Beamten in „Splittern und Gerümpel“ gelegen, so der Kriminalist.

Entdeckt wurde der Mordfall durch eine Freundin der Getöteten. Diese hab an die Tür geklopft, trotz Babygeschrei habe ihr aber niemand geöffnet. Gemeinsam mit einer Nachbarin verständigte die Bekannte dann die Polizei, die gemeinsam mit der Feuerwehr die Wohnung geöffnet habe.

Hinweise erbeten

Derzeit werden Freunde und Bekannte einvernommen, um mehr über den Täter und das Umfeld der Getöteten zu erfahren. Hinweise können unter der Rufnummer 31310-33800 (Journaldienst) bekannt gegeben werden.
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