Kino City: "Mörtel" legte noch selbst Hand an

Das neue Kino / &copy APA
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Baumeister Richard Lugner rief und rund 1.500 Gäste aus Politik, Show-Business und anderen Gewerben kamen: Am Mittwoch wurde die „Lugner Kino City“ eröffnet - Baumeister legte sogar bei Toiletten selbst Hand an. Kino-Programm

Am Mittwochabend wurde die gerade noch rechtzeitig fertig gewordene „Lugner Kino City“ am Wiener Gürtel mit einem rauschenden Fest eröffnet. Vor der nächtlichen Feier wurde den Gästen als Premiere der aktuelle US-Streifen „Verliebt in eine Hexe“ gezeigt.

“Alles Positiv” bei den Lugners

Fragen nach einer symbolischen Bedeutung des Filmtitels nahm Lugner-Gattin Christina „Mausi“ gelassen: „Ich habe meinen Besen in der Garage geparkt.“ Außerdem habe sie das Werk gemeinsam mit ihrem Mann ausgesucht. Ungeachtet kleiner Spannungen über die Frage, wer den Ehrengast, Bürgermeister Michael Häupl (S), empfangen darf, beschied „Mausi“ über den derzeitigen Zustand des Haussegens: „Bei uns ist immer alles positiv.“

Gatte Richard sah sich unterdessen wieder einmal gezwungen, gegen Gerüchte vorzugehen, er befände sich in Geldnöten: „Als wenn ich pleite wäre – das ist so eine Frechheit.“ Solange er nicht alle Kredite zurückbezahlt habe, gehöre das Haus logischer Weise den Banken. „Ich bin der Herr dieses Imperiums und wir verdienen schweres Geld dabei“, stellte Lugner klar.

Lugner griff selbst zum Putzlappen

Dass er auch als Chef bei seinen Projekten bis ins Detail selbst Hand anlegt, stellte er unter Beweis. Während die Kinosäle bereits komplett fertig gestellt waren, ließ die Betreuung der Toilettenanlage zunächst noch zu wünschen übrig. Kurzerhand griff Lugner selbst zum Putzlappen: „Im VIP-Klobereich habe ich den Dreck weggewischt“, verriet der Baumeister. Grundsätzlich gelte für das Kinoprojekt aber: „Meine Vision war nicht so schön wie die Wirklichkeit.“

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