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Kinder auf Gefahren vorbereiten!

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Um eine Entführung zu vermeiden, sollten Eltern ihre Kinder über mögliche Gefahren schon in jungen Jahren aufklären, riet Andreas Mauerer, Pädagoge beim Verein „Die Möwe“.

Bei jedem verdächtigen Auto, das am Straßenrand hält, die Seite zu wechseln, sei jedoch übertrieben, meinte er.

Das Motto „Sprich nicht mit Fremden und gehe mit niemandem mit, den du nicht kennst“ sollte schon den Kleinsten bekannt sein, meinte der Psychotherapeut. In Gefahrensituationen müssen Kinder ihre Angstgefühle ausleben: laut schreien, sich bemerkbar machen und um Hilfe bitten. Mit zunehmendem Alter gelte es, sie über Selbstschutzmaßnahmen – wie etwa Selbstverteidigung – zu informieren.

Prävention von Entführungen beginne damit, dass Eltern mit den Kleinen permanent im Gespräch bleiben. Angehörige sollten wissen, was ihre Kinder beschäftigt, was sie interessiert und mit welchen „Freunden“ sie unterwegs sind, meinte Mauerer. Um die Kleinen vor Gefahrensituationen zu bewahren, sollten Eltern minutiös darüber Bescheid wissen, wo ihre Sprösslinge sind, meinte der Psychotherapeut.

Generell sollten die Kleinen aufmerksam „mit offenen Augen durch die Welt gehen“ und für mögliche Gefahren sensibilisiert sein, sagte der Möwe-Pädagoge. Was Kinder in bedrohlichen Situationen brauchen, seien Konfliktlösungskompetenzen: Mit dem Aggressor reden, Ruhe bewahren und Alternativen suchen.

Auch Zivilcourage seitens der Bevölkerung sei gefragt, um Kinder zu schützen. Immer mehr Menschen würden heutzutage wegschauen, sagte der Pädagoge. Bei den Nachbarn des mutmaßlichen Entführers von Natascha könnte sich jetzt ein schlechtes Gewissen einstellen, weil man seit acht Jahren nichts bemerkt haben will, meinte er.

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