Kim Kardashian am Opernball: It-Girl machte es Lugner schwer

Kardashian zeigte Lugner die kalte Schulter
Kardashian zeigte Lugner die kalte Schulter ©APA
Kim Kardashian zeigte Baumeister Richard Lugner am Opernball die kalte Schulter. Wir wissen wie lange es das It-Girl am Ball hielt, warum Lugner froh war, als sie endlich ging und was es mit der Schlägerei vor der Loge auf sich hatte.
Troubles mit Kim
Kim am Opernball

Auftritt auf dem 58. Wiener Opernball am Donnerstagabend war ausgesprochen kurz gehalten. Kurz nach dem ORF-Interview verließ das It-Girl den Ball. Weil mit Oliver Pocher ein weiterer Gast von Richard Lugner das Fest ebenfalls gleich verließ, musste der Baumeister den Rest des Abends mit seiner Entourage allein in seiner Loge verbringen. Im ORF-Interview zeigte sich die Amerikanerin begeistert von dem Ball. Das Event sei größer und glamouröser, als sie es sich vorgestellt habe. Sie erzählte, dass sie ihrer Mutter Kris Jenner, ins Kleid helfen musste. Kardashian selbst habe nicht nicht länger als eineinhalb Stunden für ihr Styling gebraucht

Kardashian zeigte Lugner die kalte Schulter

Mit Kim Kardashian hat Richard Lugner wohl seine Meisterin gefunden. Das amerikanische It-Girl ignorierte weitestgehend die Vorstellungen des Baumeisters und zog auch auf dem Opernball ohne Rücksicht die Dreharbeiten für ihre Reality-TV-Show durch. “Ich bin froh, dass sie weg ist”, meinte Lugner, nachdem Kardiashian kurz nach 23.30 Uhr abgerauscht war. Am Opernball machte sich Kardashian möglichst rar. Interviews gab es keine – und wenn doch, dann speiste sie die Reporter mit Plattitüden wie “es ist so wunderbar” ab. Die meiste Zeit starrte sie allerdings eisern in ihr Handy. Als sie bei ihrem Gang zum Mittellogen-Interview mit dem ORF auch noch von der Fotografenmeute bedrängt wurde, war der Abend vorbei: “Sie ist schon im Bett”, verkündete Lugner rund eineinhalb Stunden vor dem vertraglich festgelegten Ende von 1.00 Uhr.

Oliver Pocher als Lugners “Star-Ersatz”

Kardashian machte dem Baumeister derartige Probleme, dass “Schwiegersohn in spe” Helmut Werner kurzfristig den deutschen Comedian Oliver Pocher zum Ball lotste. “Ich habe ihn aber nicht erkannt und zuerst nicht in die Loge gelassen”, meinte Lugner. Schließlich durfte Pocher aber doch Platz nehmen. Lang blieb aber erstmals auch Pocher nicht: Er hängte sich an Kardashians Rockzipfel und verließ gemeinsam mit ihr das Fest. “Ich hoffe, er kommt noch mal”, sagte der Baumeister.

Das Kardashian-Fazit von Lugner fiel entsprechend vernichtend aus: “Sie ging hinter meinem Rücken zum Figlmüller, sie trat fünf Minuten bei der Pressekonferenz auf, gab fünf Minuten Autogramme und jetzt ist sie schon wieder weg. Ich habe für das Honorar zehn Minuten mit ihr verbracht”, sagte der Baumeister. Immerhin sei sie aber “eine schöne Frau” gewesen.

Kim verließ den Ball

Im Teesalon, wo Lugner sie eigentlich Kanzler Werner Faymann vorstellen wollte, belegte das It-Girl stattdessen mit ihrer Mutter und ihrer Entourage einen eigenen Tisch, ohne sich mit einem der Staatsgäste oder dem etwas griesgrämig dreinblickenden Oliver Pocher zu unterhalten. Als sie von am Weg zum Mittellogen-Interview auch noch von Fotografen bedrängt wurde, war überhaupt Schluss mit lustig. Um 23.30 Uhr verließ Kardashian den Ball.

Das Ungemach in der Lugner-Loge hatte zwei Ursachen: Die Securities und das Filmteam von Kardashian. “Sie haben sich aufgespielt, als wären sie die Chefs in der Loge, aber sicher nicht mit mir”, sagte der Baumeister. Die Sicherheitstruppe des It-Girls war einem Lugner-Security zufolge “höchstgradig paranoid”. “Sie sahen überall Gefahren”, meinte der Sicherheitsbeauftragte.

Kardashian und eine Faustattacke

Überschattet wurde der Ball von einem Vorfall vor der Loge Lugners, für den der Baumeister ausnahmsweise einmal gar nichts konnte. Ein sichtlich angeheiterter Gast einer Nebenloge fühlte sich von dem regen Treiben vor der Tür des Baumeisters offenbar gestört und begann, wahllos Journalisten und Gäste übelst zu beleidigen.

Als schließlich der deutsche Moderator Johannes B. Kerner aus der Loge des Baumeisters kam, gab es kein Halten mehr. “Wer hat Ihre Reise hierher gezahlt? Sagen Sie es! Wer hat Ihre Karte bezahlt? Sie sind der neue Wulff”, herrschte er den verdutzten Moderator an. Als das Gespräch immer lauter wurde, kam sogar Lugner aus seiner Loge, um den Streit zu schlichten. “Keine Ahnung, wer das ist”, meinte er.

Kerner dreht sich schließlich um und wollte fortgehen, als ihm sein Kontrahent ein Sektglas nachwarf. Ein Begleiter des Moderators schlug den Mann daraufhin mit der Faust wuchtig ins Gesicht. Das Opfer erlitt eine blutende Wunde an der linken unteren Gesichtshälfte, die noch an Ort und Stelle von einem Arzt versorgt wurde. Rund eine Stunde nach dem Vorfall präsentierte der Gast den Journalisten sein mit Blutflecken durchtränktes Hemd.

Mehr zur Faustattacke gibt es hier.

(APA)

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