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Kenia ist zurück auf der Tourismuskarte

Die schweren politischen Unruhen vor einem Jahr führten zu einem schweren Rückschlag im Tourismusbereich in Kenia. Nun beginnt sich das früher so beliebte Reiseland wieder langsam zu erholen.

Um den Tourismus anzukurbeln, wurden tiefgreifende Maßnahmen ergriffen, die Visa-Gebühren um die Hälfte reduziert, wichtige Verkehrswege erneuert und die Polizei geschult. “Viele Hoteliers haben die Flaute genutzt, um neue Innovationen zu kreieren”, erklärte der neue Tourismusminister Najib Balala am Wochenende auf der ITB in Berlin.

Der Tourismus war 2008 nach dem Ausbruch der politischen Wirren im ganzen Land zusammengebrochen. Die Zahl der Besucher aus Deutschland, dem drittwichtigsten Quellmarkt, ging allein um die Hälfte zurück. Auch wenn im Vorfeld der internationalen Tourismusmesse ITB in Berlin wieder von neuen heftigen Straßenschlachten in der Hauptstadt Nairobi zu hören und lesen war, gibt sich Balala optimistisch.

Kenia will neue Gebiete für den Tourismus erschließen und den Ökotourismus weiter forcieren. Seine Regierung sei bereit, rund 20 Mio. Euro zu investieren, sich dafür aber sukzessive aus den staatlichen Lodges zurückziehen und einige von ihnen zu privatisieren. Vermehrt sollen auch internationale Hotelketten ins Land geholt werden, so der Minister. Ein wichtiger Schritt für die Bewerbung des wichtigen Herkunftsmarktes Deutschland sei die neue deutschsprachige Website: www.magical-kenya.de

Das Rekordjahr 2007, in dem Kenia zum ersten Mal von über einer Million ausländischen Bade- und Safari-Touristen besucht wurde, wird so schnell wohl nicht mehr erreicht werden. Laut Balala fliegen jedoch alle Linienflüge wieder wie gewohnt, nur die Charterflüge sind noch eingeschränkt. “Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, Kenia zu besuchen”, betonte Balala in Berlin. Kenia biete jetzt günstige Pauschalreisen und genügend freie Unterkünfte – natürlich auch weniger Gedränge als in den Spitzenjahren.

Der ehemalige Oppositionspolitiker und Tourismusspezialist Najib Balala zeigte sich überzeugt, dass die politische Lage stabil bleibe und begründete dies so: “Bei den Auseinandersetzungen ging es nicht nur um eine neue Regierung, sondern vor allem um mehr Demokratie. Und die hat am Ende des Konfliktes gewonnen.”

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