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Keine Mandatsverschiebungen mehr bei AK-Wahl in Salzburg

Eder kam auf 64,95 Prozent der Stimmen
Eder kam auf 64,95 Prozent der Stimmen ©APA
Bei der Arbeiterkammer-Wahl 2019 in Salzburg hat die Auszählung der letzten Wahlkarten nur noch zu Veränderungen im Zehntelprozentbereich gegenüber dem vorläufigen Ergebnis vom Samstag geführt. Eine Verschiebung bei den Mandaten gab es nicht mehr. Das amtliche Endergebnis steht damit fest. Die niedrige Wahlbeteiligung von vor fünf Jahren sank noch einmal leicht.

Der amtierende AK-Präsident Peter Eder kam mit seiner Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) auf 64,95 Prozent der Stimmen und 47 Mandate, ein Minus von 4,51 Prozentpunkten und zwei Mandaten. Das bedeutet aber weiterhin die Zweidrittelmehrheit im 70-köpfigen Arbeitnehmerparlament.

Zweitstärkste Kraft wurden ÖAAB und FCG, die Arbeitnehmervertreter der ÖVP. Sie legten nach den Verlusten von 2014 wieder um 3,35 Prozentpunkte auf 14,32 Prozent zu und stellen künftig 10 Mandate (2014: 7 Mandate). Damit verdrängten sie die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA-FPÖ) nach fünf Jahren wieder auf den dritten Platz. Der “blaue” Stimmenanteil stieg dennoch an – und zwar von 11,18 auf 12,16 Prozent. Das bedeutet wie im Jahr 2014 acht Sitze in der Vollversammlung.

Die Alternativen, grünen und unabhängigen Gewerkschafter (AUGE/UG) verloren leicht von 7,01 auf 6,81 Prozent, was sich allerdings in einem Sitz weniger im Arbeitnehmerparlament niederschlägt: Sie halten nunmehr vier statt fünf Mandaten. Der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) konnte sein Mandat in der Vollversammlung verteidigen und das Ergebnis auf 1,76 Prozent der Stimmen (2014: 1,39 Prozent) verbessern.

Von den 214.797 Wahlberechtigten (2014: 201.621) haben 72.750 ihre Stimme abgegeben, die Wahlbeteiligung sank damit auf 33,87 Prozent (2014: 35,14 Prozent). 1.055 der abgegebenen Stimmen (2014: 1.436) waren ungültig.

(APA)

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