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Kaup-Hasler will Volkstheater-Leitung doch selbst suchen

Kaup-Hasler wollte ursprünglich eine Jury entscheiden lassen
Kaup-Hasler wollte ursprünglich eine Jury entscheiden lassen ©APA
Der Mai ändert vieles - auch das Szenario der Neubestellung der Volkstheater-Leitung. Hatte Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) Ende Jänner öffentlich "ein Novum" angekündigt, nämlich die Bestellung "durch eine Jury", so wird nun doch die Politikerin selbst entscheiden. Und es gibt offenbar zwei Millionen jährliches Betriebsbudget mehr als bisher.

“Stadträtin Kaup-Hasler wird – nach Absage durch den Bund – alleine eine Lösung für das Volkstheater finden”, bestätigte ein Sprecher der Stadträtin einen Bericht des heutigen “Standard” gegenüber der APA. Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) hatte in den Medien mehrfach das Ansinnen, ebenfalls jährlich eine zusätzliche Million Euro locker zu machen, zurückgewiesen und auf die Beteiligung des Bundes an der Sanierung verwiesen. Die Jury hatte zumindest drei Millionen Euro pro Jahr zusätzlich für die Bühne gefordert und die Arbeit ruhen lassen.

Mit zwei Millionen Euro zusätzlich “müsste das sicher gehen”, sagt heute Ersan Mondtag im APA-Interview. Er probt derzeit im Volkstheater die Festwochen-Koproduktion “Hass-Triptychon”, die am Freitag Premiere hat, und hat sich für die Leitung beworben. Einen Schlüssel sieht er in einem “viel jüngeren Team”, das “eben günstiger” sei. “Man hätte das Potenzial, aus diesem Theater ein europäisches junges Theater zu machen, das vielleicht irgendwann zu dem wird, was heute das Burgtheater ist. Man muss hier etwas erfinden und nicht etwas herholen, das Zweite Liga ist. Das wollen die Wiener nicht, und das haben sie sich auch nicht verdient.”

Die neuen Gespräche sind bereits angelaufen. “Die Jury wird in den kommenden Wochen einen ungereihten Dreivorschlag für die neue Intendanz unterbreiten”, heißt es aus dem Stadtratsbüro. “Die Stadträtin wird dem Vorschlag zufolge und nach Rücksprache mit der Jury ihre Entscheidung treffen. Eine Bekanntgabe dieser Entscheidung wird es jedenfalls vor Beginn der Sommerferien geben.”

(APA)

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