Kaderschmiede und Forschungspartner für die Wirtschaft

Für eine breit gefächerte, hochwertige Aus- und Weiterbildung im Lande werden an der Fachhochschule Vorarlberg neue Angebote zielgerichtet in stark nachgefragten Bereichen geschaffen, vor allem auch im Hinblick auf die Energieautonomie-Bestrebungen Vorarlbergs. So gibt es ab Herbst 2013 einen berufsbegleitenden Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft. Und im Oktober 2014 startet das Studium "Elektrotechnik dual", ein Novum in Österreich, das Studium und Praxis optimal verbindet.


Die FHV zählt derzeit insgesamt 1.135 Studierende, davon 727 in Vollzeit und 408 berufsbegleitend. Für die 30 zusätzlichen Plätze im Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft ab Herbst 2013 haben sich fast doppelt so viele Bewerberinnen und Bewerber angemeldet. Weitere 24 Studienplätze kommen im Oktober 2014 mit dem Start des Studiums “Elektrotechnik dual” dazu.

Dieses duale Studium ist eine Neuheit in Österreich, erläuterte FH-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl. FHV und die am Programm beteiligten Unternehmen arbeiten dabei sehr eng zusammen, um ein äußerst attraktives und zukunftssicheres Angebot machen zu können. Nach mehr als einjährigem Grundlagenstudium übernehmen die Firmen die Studierenden. In einem Drei-Monatszyklus studieren diese an der FHV und vertiefen die Studieninhalte im Unternehmen “on the job”. Das eröffnet sehr gute Chancen auf einen Job nach dem Studium, denn die Studierenden starten ihre berufliche Karriere ja bereits im 3. Semester.

Landesrat Sonderegger hob die internationale Ausrichtung der Fachhochschule hervor. So pflegt die FHV eine enge Zusammenarbeit mit 121 Partnerhochschulen in aller Welt. Seit 1997 haben schon 1.433 FHV-Studierende die Chance eines Auslandssemesters genützt, 1.116 Gaststudierende haben sich für ein Semester an der FHV eingeschrieben.

Vorarlberg könne insgesamt auf eine sehr starke Forschungsinfrastruktur bauen, sagte Sonderegger und nannte als weitere wichtige Institutionen auch V-Research, die Pädagogische Hochschule Vorarlberg, das VIVIT (Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment) und das Institut für Textilchemie und Textilphysik oder das Institut für Atemgasanalytik. Bemerkenswert: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Vorarlberg werden zu fast 80 Prozent von den heimischen Unternehmen getragen, nur ein Fünftel der Gelder kommt vom öffentlichen Sektor und der EU. “Das finden wir sonst nirgends in Österreich”, so Sonderegger.

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OTS0184 2013-09-24/13:31

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