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KAC-Manager Pilloni vor Saisonstart: Improvisieren gefragt

Vieles bleibt ungewiss vor der neuen Saison, nicht nur beim KAC
Vieles bleibt ungewiss vor der neuen Saison, nicht nur beim KAC ©APA (Archiv/EXPA/Eisenbauer)
KAC-Manager Oliver Pilloni erwartet aufgrund der Unsicherheiten in der Corona-Pandemie mit verordneten Präventionsmaßnahmen und Fan-Beschränkungen eine komplizierte Eishockey-Saison. Man werde auf organisatorischer Ebene viel Flexibilität und Improvisation brauchen, sagte Pilloni vor dem Auftakt am Freitag. Wirtschaftlich seien die zugelassenen Zuschauerzahlen der Knackpunkt, sportlich sieht er sein Team gut aufgestellt.

"Wir werden viel improvisieren müssen. Die Herausforderung ist, dass es keinen geregelten Ablauf gibt, sondern kurzfristige Änderungen mit den Tests, bei den Trainingszeiten oder durch mögliche kurzfristige Spielabsagen", erläuterte Pilloni im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Durch das seit dem Trainingsbeginn greifende Präventionskonzept mit laufenden Tests und Abschottung seien die Clubs zwar finanziell und logistisch gefordert, aber gut gegen Infektionsgefahren abgesichert. "Wenn wir weiter diszipliniert sind, wird es kein Problem."

Als entscheidender Faktor könnte sich herausstellen, wie gut Spieler und Betreuer auf Dauer mit der Situation umgehen können. "Das wird natürlich eine Kopfpartie", sagte Pilloni. Deshalb könne es sein, dass sich in der neuen Spielzeit nicht unbedingt das nominell, sondern mental stärkste Team durchsetzt. "Es gibt da so viele Faktoren, vielleicht schmeißt jemand die Nerven weg. Es muss heuer nicht beste Mannschaft sein vom Namen her."

Für seine Truppe ist er zuversichtlich, obwohl die Leistungen in den Testspielen mit einem 3:7 gegen Wien und dem Salute-Turniersieg noch ziemlich schwankend waren. Die Ansprüche des Rekordmeisters, der auf nur fünf Legionäre und den verstärkten Einsatz von Eigenbauspielern setzt, sind freilich unverändert hoch. Man wolle natürlich erfolgreich sein und im Play-off reüssieren, stellte Pilloni klar.

Andere Clubs hätten nach dem Ende der Transfersperre aufgrund des derzeitigen Überangebotes infolge des verspäteten Nordamerika-Saisonbeginns deutlich mehr Ausländer verpflichtet. Als diesbezüglich besonders gut besetzt schätzt der KAC-Manager Bozen ein, aber auch andere wie der VSV hätten sich gut verstärkt. Unverändert müsse man allen voran mit Salzburg und den Vienna Capitals rechnen. "Alles andere wäre überraschend."

Für seinen Club als Ganzes besonders belastend sei die Frage, wieviele Fans man im Saisonverlauf in die Klagenfurter Halle mit mehr als 5.000 Plätzen lassen dürfe. "Die Variable Zuschauer können wir nicht beeinflussen, das bestimmt die Regierung. Derzeit sind es 1.500, ich habe keine Ahnung, was nächste Woche ist." Deshalb haben die Klagenfurter keine Saisonkarten verkauft, man gibt stattdessen nur personalisierte Tagestickets aus. Mögliche Geisterspiele wären vor allem auf längere Sicht sehr problematisch, ergänzte Pilloni.

Als Saisondevise gelte es, "wirtschaftlich mit einem blauen Auge davonzukommen und junge Spieler zu entwickeln." Die unsichere Lage verhindere aber eine vorausschauende Finanzplanung. Pilloni weiß nicht, ob er bei Fan-Ausschlüssen mit null oder aber im Idealfall zwei Millionen an Einnahmen rechnen kann.

Ebenfalls offen ist, ob die maximal erlaubten Zuschauerkapazitäten überhaupt ausgeschöpft werden. Als Gründe für das mögliche Fernbleiben der Fans nannte Pilloni Bedenken vor Ansteckungen, Ärger über die auch in der Halle verordnete Maskenpflicht, fehlende Gastronomie und die Schachbrettmusteranordnung der Plätze.

(APA)

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