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Juliane Bogner-Strauß wird Ministerin für Frauen und Familie

Juliane Bogner-Strauß übernimmt mehrere Agenden in der neuen Regierung
Juliane Bogner-Strauß übernimmt mehrere Agenden in der neuen Regierung ©APA / Neue Volkspartei / Jakob Glaser
Frauen und Familie, dafür bleibt in der neuen rechts-konservativen Regierung nur ein eigenes Ministerium. Die steirische Biologin Juliane Bogner-Strauß wird dabei neue Ressortchefin.

Die von der ÖVP im Wahlkampf als Quereinsteigerin bestimmte dreifache Mutter bringt Erfahrung im Bereich Vereinbarkeit von Kind und Karriere mit.

Juliane Bogner-Strauß erste Ministerin für Frauen und Familie

Frauenministerinnen ohne sonstige Aufgaben gab es bisher eigentlich nur drei – die alle aus der SPÖ kamen, die 1991 Johanna Dohnal zur ersten Ressortchefin für Frauenagenden machte. Die beiden anderen waren ihre unmittelbaren Nachfolgerinnen Helga Konrad (1995-1997) und Barbara Prammer (1997-2000).

Mit der ersten schwarz-blauen Koalition war das vorbei: Die Frauen wurden zunächst an das blau geführte Sozialministerium (Elisabeth Sickl und Herbert Haupt) angehängt und wanderten 2003 zu ÖVP-Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat. Erst SPÖ-Kanzler Alfred Gusenbauer etablierte 2007 wieder ein Frauenministerium, zunächst besetzt mit Doris Bures, dann Heidrun Silhavy und zuletzt Gabriele Heinisch-Hosek – wobei diese drei Ministerinnen, angesiedelt im Kanzleramt, jeweils noch für andere Aufgaben wie Öffentlicher Dienst oder Medien zuständig waren.

Frauenagenden in unterschiedlichsten Ressorts

Kanzler Werner Faymann ließ das Frauenministerium vorerst bestehen. Erst nach der Wahl 2013 sparte er: Die Ministerin blieb – Heinisch-Hosek -, wechselte aber ins Bildungsressort und nahm die Frauen mit. 2016 musste Heinisch-Hosek die Regierung gemeinsam mit Faymann verlassen, als Christian Kern die SPÖ und das Kanzleramt übernahm. Den Frauen widmete auch er kein eigenes Ressort, aber übersiedelte sie von der Bildung zur Gesundheit – weil Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser mehr Erfahrung in der Frauenpolitik hatte als die neue Bildungsministerin Sonja Hammerschmid. Oberhausers Nachfolgerin Pamela Rendi-Wagner war zwar nicht in den SPÖ-Frauenorganisationen verankert, behielt die Frauenagenden trotzdem.

Regierungsthema waren die Frauenagenden auch schon vor 1991: 1979 installierte Bruno Kreisky Dohnal als Staatssekretärin “für allgemeine Frauenfragen”. Nach der Wahl 1990 wertete Kanzler Franz Vranitzky (SPÖ) Dohnal zur Ministerin auf.

Die Frauenministerinnen der Zweiten Republik:

Johanna Dohnal(S) 08. 02. 1991 – 06. 04. 1995
Helga Konrad (S) 06. 04. 1995 – 28. 01. 1997
Barbara Prammer (S) 28. 01. 1997 – 04. 02. 2000

Frauenbereich im Sozialministerium:
Elisabeth Sickl (F) 04. 02. 2000 – 24. 10. 2000
Herbert Haupt (F) 24. 10. 2000 – 28. 02. 2003

Ministerium für Gesundheit und Frauen:
Maria Rauch-Kallat (V) 28. 02. 2003 – 11. 01. 2007

Wieder eigenes Frauenministerium (auch mit Agenden wie Öffentlicher Dienst oder Medien):
Doris Bures (S) 11. 01. 2007 – 01. 07. 2008
Heidrun Silhavy (S) 01. 07. 2008 – 02. 12. 2008
Gabriele Heinisch-Hosek (S) 02. 12. 2008 – 16. 12. 2013

Ministerium für Bildung und Frauen (Frauen mit Wirkung 01. 03. 2014 übersiedelt):
Gabriele Heinisch-Hosek (S) 16. 12. 2013 – 18. 05. 2016

Ministerium für Gesundheit und Frauen:
Sabine Oberhauser 18. 05. 2016 – 23. 02. 2017
Alois Stöger 23. 02. 2017 – 08. 03. 2017 (in Vertretung der gestorbenen Oberhauser)
Pamela Rendi-Wagner 08. 03. 2017 – 18. 12. 2017
Juliane Bogner-Strauß ab 18. 12. 2017

>> Das Regierungsprogramm, nach Themen aufgegliedert

(APA/Red.)

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