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Jeder vierte Österreicher schon einmal Opfer von Gewalt

Die Gewaltbereitschaft hat allgemein zugenommen
Die Gewaltbereitschaft hat allgemein zugenommen ©APA (Symbolbild/dpa)
Jeder vierte Österreicher ist seit seinem 16. Lebensjahr schon einmal Opfer eines tätlichen Übergriffs geworden. Das ergab eine Online-Befragung des Linzer Meinungsforschungsinstituts Market. 84 Prozent der Interviewten haben den Eindruck, dass die Gewaltbereitschaft allgemein zugenommen hat. Speziell unter Ausländern und Migranten sehen drei Viertel eine wachsende Brutalität.

Zwei Drittel haben aber auch den Eindruck, dass an Schulen der Umgang härter wird und es immer mehr zu Handgreiflichkeiten kommt. Market hat die 809 Online-Interviews von Personen ab 16 Jahre Anfang Juni, nach Bekanntwerden diverser Übergriffe an Schulen, durchgeführt. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch veröffentlicht.

Von jenen Befragten, die bereits selber einmal im Leben Gewalt am eigenen Leib zu spüren bekommen haben, gaben 35 Prozent an, eine leichte Ohrfeige erhalten zu haben. 29 Prozent sagten, gestoßen worden zu sein, und 20 Prozent erklärten, dass nach ihnen mit einem verletzenden Gegenstand geworfen wurde. Getreten oder geschlagen wurden jeweils 18 bzw. 15 Prozent. Ein deutlich geringerer Anteil gab zu, selber schon jemanden leicht geohrfeigt (20 Prozent) oder absichtlich gestoßen (15 Prozent) zu haben.

Trotz dem offenbar vorherrschenden Gefühl, dass die Brutalität in der Gesellschaft zunimmt, fühlen sich dennoch 85 Prozent der Österreicher sehr bzw. eher sicher. In der Gruppe der 16- bis 29-Jährigen empfinden dies nur 78 Prozent, 16 Prozent rechnen damit, einmal angegriffen zu werden.

Um die im Steigen eingeschätzte Gewaltbereitschaft einzudämmen, erachten es 67 Prozent als sehr sinnvoll, bereits in Kindergärten und Schulen mit entsprechender Aufklärungsarbeit anzusetzen. Von einer höheren Polizeipräsenz im öffentlichen Raum erwarten sich mehr als die Hälfte der Österreicher einen Rückgang der Brutalität. Auch härtere Strafen bei leichteren Delikten zur Abschreckung halten 44 Prozent für sehr zielführend.

(APA)

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