Italien: Bahnpersonal streikt für mehr Sicherheit

Die Gewerkschaft der italienischen Staatsbahnen planen am Sonntag eine 24-stündige Arbeitsniederlegung für mehr Sicherheit. "Wir werden ab Sonntag um 21.00 Uhr einen Tag lang streiken", teilte ein Sprecher mit.

Der Streik wurde nach dem schweren Zugunfalls bei Bologna beschlossen, bei dem 17 Personen ums Leben gekommen sind. Auch Österreich ist von den Protesten betroffen. ****

„Wegen der Sparmaßnahmen, die die italienischen Staatsbahnen unternommen haben, sind sowohl Instandhaltung als auch Personal radikal gekürzt worden. Die Bahnen sind in Italien heute ein gefährliches Verkehrsmittel geworden”, betonte ein Gewerkschafts- Vertreter.

Wegen des Rationalisierungsprogramms, das die italienischen Bahnen in den vergangenen Jahren durchgeführt haben, ist das Personal um rund 100.000 Personen reduziert worden. Die Gewerkschaftsverbände protestieren insbesondere gegen den Beschluss, aus Spargründen die Zahl der Lokführer zu reduzieren.

Durch den Ausstand muss auch in Österreich mit Behinderungen gerechnet werden. Betroffen sind laut ÖBB vier Züge: Die Eurocity 31 und 30, die normalerweise von bzw. nach Venedig reisen, fahren nur ab bzw. bis Villach. Der Nachtzug Euronight 237, der von Wien-West über Salzburg nach Venedig geht, stoppt in Villach. Von dort geht es mit dem Bus weiter nach Venedig. Auch der Euronight 236, der normalerweise von Venedig über Salzburg nach Wien fährt, startet erst in Villach.

Rom (APA) – Die Gewerkschaft der italienischen Staatsbahnen planen am Sonntag eine 24-stündige Arbeitsniederlegung für mehr Sicherheit. „Wir werden ab Sonntag um 21.00 Uhr einen Tag lang streiken”, teilte ein Sprecher mit. Der Streik wurde nach dem schweren Zugunfalls bei Bologna beschlossen, bei dem 17 Personen ums Leben gekommen sind. Auch Österreich ist von den Protesten betroffen. ****

„Wegen der Sparmaßnahmen, die die italienischen Staatsbahnen unternommen haben, sind sowohl Instandhaltung als auch Personal radikal gekürzt worden. Die Bahnen sind in Italien heute ein gefährliches Verkehrsmittel geworden”, betonte ein Gewerkschafts- Vertreter.

Wegen des Rationalisierungsprogramms, das die italienischen Bahnen in den vergangenen Jahren durchgeführt haben, ist das Personal um rund 100.000 Personen reduziert worden. Die Gewerkschaftsverbände protestieren insbesondere gegen den Beschluss, aus Spargründen die Zahl der Lokführer zu reduzieren.

Durch den Ausstand muss auch in Österreich mit Behinderungen gerechnet werden. Betroffen sind laut ÖBB vier Züge: Die Eurocity 31 und 30, die normalerweise von bzw. nach Venedig reisen, fahren nur ab bzw. bis Villach. Der Nachtzug Euronight 237, der von Wien-West über Salzburg nach Venedig geht, stoppt in Villach. Von dort geht es mit dem Bus weiter nach Venedig. Auch der Euronight 236, der normalerweise von Venedig über Salzburg nach Wien fährt, startet erst in Villach.

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