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Israels Taten „schlimmer als Holocaust“

Klagemauer &copy Bilderbox
Klagemauer &copy Bilderbox
Ein Wiener Moslem-Vertreter hält das israelische Vorgehen gegenüber den Palästinensern für „schlimmer“ als die Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg.

„Es ist schlimmer als Holocaust. Der Holocaust war nur mit Menschen. Aber was sagen wir, wenn Menschen, Infrastruktur, Gebäude, Land, und alles zerstört werden, was heißt das? Das ist mehr als Holocaust“, sagte der Vorsitzende des jüngst gegründeten “Österreichischen Rates für Integration“, der gebürtige Ägypter Abdel Moneim Tawfik, dem Linzer „Volksblatt“ (Mittwochsausgabe).

Tawfik ging auf Distanz zum iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad, der die Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nazis geleugnet hatte. „Der Holocaust ist ein Faktum. Man kann nicht sagen der Holocaust ist nicht da. Aber ich kann fragen, was die Israelis mit den Palästinensern machen“, betonte der Vizepräsident der österreichisch-ägyptischen Gesellschaft.

Aufhorchen ließ der 71-Jährige im „Volksblatt“-Gespräch auch mit Aussagen zur Integration von Moslems in Österreich. „Vielleicht sogar mehr als 45 Prozent“ von ihnen seien integrationsunwillig, sagte er mit Blick auf die umstrittenen Ergebnisse einer Studie des Innenministeriums. „Aber das Thema ist: wie können wir die Zahl verringern?“ Konkret forderte Tawfik mehr Sprachkurse und Integrationswillen von beiden Seiten, rief aber insbesondere die Zuwanderer zu mehr Rücksichtnahme auf. „Ich muss mich akklimatisieren und nicht das Gastland.“ So sollte man „in der Nacht nicht laut türkisch singen, das kann man in Istanbul machen.“

Jenen Zuwanderern, die der Lebensweise in Österreich nichts abgewinnen können, riet Tawfik, der seit 25 Jahren österreichischer Staatsbürger ist: „Wem es hier nicht gefällt, der muss sich etwas Besseres suchen. (…) Wenn ich nicht zufrieden bin mit einem Restaurant, gehe ich auch nicht mehr hin“.

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