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Israel blockiert Versorgung der Palästinenser

Wegen Blockaden und Kontrollen der israelischen Armee hätten die meisten Palästinenser keinen Zugang zu Ärzten und Krankenhäusern, heißt es in einem Bericht.

Die israelische Politik in den besetzten Gebieten schneidet die Palästinenser nach Einschätzung von Menschenrechtsorganisationen von der medizinischen Versorgung ab. Allein im Jahr 2002 seien 38 Palästinenser gestorben, weil ihnen an einer israelischen Absperrung das Passieren untersagt wurde oder die Kontrollen verzögert wurden.

Die palästinensischen Krankenwagen erreichten nur in 30 Prozent der Fällen die Kranken oder Verletzten, wird in dem Bericht das Palästinensische Rote Kreuz zitiert. In 70 Prozent der Fällen seien die Patienten gezwungen gewesen, aus eigener Kraft einen Mediziner aufzusuchen. Mehr als 70 Prozent aller im Westjordanland und im Gazastreifen lebenden Palästinenser könnten auf Grund der israelischen „Blockadepolitik“ aber nur mit Schwierigkeiten ein Krankenhaus oder einen Arzt besuchen.

Die israelischen Menschenrechtsaktivisten verweisen in ihrem Bericht darauf, dass vor Beginn der zweiten Intifada im September 2000 etwa 95 Prozent aller palästinensischen Kinder in einem Krankenhaus geboren wurden. Derzeit sei es nur noch etwa die Hälfte, etwa 50 Prozent der Frauen bringe den Nachwuchs in örtlichen Kliniken oder zu Hause zur Welt. Dort fehlten jedoch die geeignete Ausstattung und ausgebildetes Personal.

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