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Investoren verdienten bei Hypo-Verkauf kräftig mit

Tilo Berlin & "friends" mit 170 Mio. Euro Gewinn
Tilo Berlin & "friends" mit 170 Mio. Euro Gewinn ©APA (Eggenberger/Archiv)
Eine Gruppe von Investoren rund um den Investor Tilo Berlin soll beim Verkauf der Kärntner Hypo Group Alpe Adria Bank an die Bayerische Landesbank (BayernLB) kräftig mitverdient haben. Der Nettogewinn soll bei 170 Mio. Euro gelegen sein, so die Tageszeitung "Der Standard". Die BayernLB soll laut deutscher Staatsanwaltschaft vor zwei Jahren für die Hypo rund 400 Mio. Euro zuviel gezahlt haben.

Wer an der in den Hypo-Deal involvierten Gruppe um Berlin noch beteiligt war, ist offiziell nicht bekannt. Laut der Zeitung vorliegenden Papieren bot Berlin “friends and family” den Einstieg in die Hypo unter dem Namen “Project Knox” in Form von Genusscheinen an, die sich rasch in einen Gewinn umwandeln sollten. Demnach habe die Zweckgesellschaft “Berlin & Co. Capital S.A.R.L.” in Luxemburg Genussscheine aufgelegt, die damals von der “B & Co Privatstiftung” (heute: Mons Carantanus Privatstiftung; Stifter sind unter anderem Tilo Berlin und Familie) und der in Jersey ansässigen Kingsbridge Capital Management GP Ltd.” gezeichnet wurden.

In einer streng geheimen Projektunterlage von Jänner 2007 sollen die Investoren zum Mitmachen aufgefordert worden ein. Als Exit waren der für 2008 geplante Börsengang der Hypo, der laut “Project Knox” 4,2 bis 4,7 Mrd. Euro einbringen sollte, oder ein anderweitiger Anteilsverkauf angedacht.

Anlässlich der mehrheitlichen Übernahme der Hypo durch die BayernLB im Mai 2007 um 1,67 Mrd. Euro hätten die Genussrecht-Inhaber mitkassiert: Demnach gingen acht Zehntel der Erlöse laut “Terms and Conditions” direkt an die Genussrechtsinhaben, vier Dreißigstel gingen an die “B&Co Privatstiftung Österreich”, und drei Dreißigstel an Kingsbridge. Am 7. August 2008 sei die “Berlin & Co. Capital” wieder aus dem Handelregister gelöscht worden. Der Nettogewinn soll bei 170 Mio. Euro gelegen sein.

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