Intensiv-Auslastung in Wien steigt langsam an

In Wien sind bereits 65 Intensivbetten belegt.
In Wien sind bereits 65 Intensivbetten belegt. ©APA/MICHAEL GRUBER
Die Zahl der Infizierten in den Wiener Spitälern steigt, deswegen könnte schon bald eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen bevorstehen.

Im Gesundheitsverbund, also dem städtischen Spitalsträger, sind 65 Intensivbetten belegt. So viele waren es die vergangenen Wochen bisher nie. Erste Operationen werden bereits verschoben und auch die Ordensspitäler wurden wieder ins Pandemiemanagement eingebunden.

Bei den Covid-Normalbetten sind laut Gesundheitsverbund 167 belegt, das sind vier mehr als noch am Wochenende. 17 Personen werden zudem mit Post-Covid-Symptomen betreut.

Noch keine Höchstwerte, aber Anstieg hat bereis Auswirkungen

An die Höchstwerte der vergangene Monate reichen die Zahlen noch nicht heran, auch die Kapazitäten sind noch nicht ausgereizt. Insgesamt stünden 150 Intensivbetten für Betroffene bereit - inklusive jene für High-Flow-Sauerstofftherapie, die sich zum Teil auch auf Normalstationen befinden.

Aber der Anstieg hat bereits Auswirkungen: In den Krankenhäuser werden planbare Operationen bereits zum Teil verschoben. Dies geschehe nach Absprache mit Patienten, wie ein Sprecher der APA am Montag erläuterte. Dramatisch sei die Situation noch nicht, wie betont wird. Es sei keinesfalls so, dass dringende OPs in großer Zahl verschoben werden müssten. Gemäß geltendem Stufenplan wurden jedoch bereits auch wieder die Ordens- bzw. Privatspitäler einbezogen. Diese öffneten etwa erneut Covid-Stationen.

Ludwig berät über Corona-Maßnahmen in Wien

Welche Corona-Maßnahmen in Wien künftig gelten werden, wird am morgigen Dienstag entschieden. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) berät sich wieder mit einem Team aus Fachleuten. Möglich ist, dass er danach weitere Verschärfungen verkündet.

Aktuell gibt es bereits Maßnahmen, die über die Verordnung des Bundes hinausgehen. In Wien ist etwa in allen Geschäften eine Maske Vorschrift, allerdings reicht für Geimpfte und Genesene abseits von Geschäften des täglichen Bedarfs - dort braucht man allgemein FFP2 - ein einfacher Mund-Nasen-Schutz. PCR-Tests sind in Wien zudem inzwischen nur mehr 48 und nicht mehr 72 Stunden gültig.

(APA/Red)

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