Integration aus Sicht der Jugend

Um die Lebenswelt von Jugendlichen und ihren Zugang zu Integration ging es bei der 7. Integrationskonferenz des Landes Vorarlberg heute, Freitag, im Cubus in Wolfurt. Rund 80 freiwillig engagierte Jugendliche von fünfzehn Organisationen aus Städten und Gemeinden im ganzen Land zeigten, wie vielfältig sie sich mit ihrer Identität und den Möglichkeiten von Beteiligung am gesellschaftlichen Leben in Vorarlberg auseinandersetzen.


Erfreulich sei es zu sehen, welchen Enthusiasmus die Jugendlichen mitbringen, die Herausforderungen der Gesellschaft anzupacken, und welche Talente und Potentiale sie entfalten, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, sagte Landesrat Schwärzler: “Deshalb haben wir diese Herangehensweise auch im Integrationsleitbild des Landes verankert. ‘Teilhabe fördern und fordern – Zusammenhalt stärken’, durch die Verwirklichung dieses Gedankens wird das Zusammenwirken von Menschen unterschiedlicher Herkunft – mit und ohne Migrationshintergrund – zu einem Gewinn für die gesamte Gesellschaft.”

Bei der jüngsten Integrationskonferenz sind Integrationsakteure aus Gemeinden, Land und Institutionen in mehr als zehn Impulsforen in einen Dialog mit den Jugendlichen getreten. Diese beeindruckten mit selbstgemachten Filmen und Fotocollagen, Musikstücken, Theater, Kabarett, Plakaten, Mitmach-Stationen und vor allem ihren Persönlichkeiten. Insgesamt wirkten rund 80 jugendliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit – von der Offenen Jugendarbeit Hard und Lauterach, der Feuerwehrjugend, dem Mädchenzentrum Amazone Bregenz, der Offenen Jugendarbeit Feldkirch, der Offenen Jugendarbeit Bludenz – Villa K., der Katholischen Jugend und Jungschar Klaus, vom Interkulturellen Theaterverein Motif, von der Offenen Jugendarbeit Dornbirn, Culture Factor Y – Autonomer Jugend- und Kulturverein Lustenau, den Pfadfinderinnen und Pfadfindern Hinterbregenzerwald, vom Jugend- und Kulturverein Wolfurt, vom Alevitischen Kulturverein Vorarlberg, von der Offenen Jugendarbeit Hohenems sowie Jugendliche der Gemeinde Weiler.

Eine Vielzahl von Fragen wurden beleuchtet und diskutiert: Wie (er)leben die Jugendliche Integration und Vielfalt in Vorarlberg? Wie gehen sie mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden um? Was beschäftigt und bewegt Jugendliche über die Herkunftsgrenzen hinweg? Wie setzen sie sich mit Identität und Beteiligung auseinander? Welche Lösungsansätze schlagen sie in Sachen Integration vor? Was können Land und Gemeinden tun, damit sich Jugendliche unabhängig von der Herkunft am gesellschaftlichen Leben aktiv und gestaltend beteiligen?

Das Zusammenwirken von Integration und Jugend bei der 7. Integrationskonferenz spiegelte sich auch im Organisationsteam, in dem sechs Organisationen vertreten waren: Die Koordinationsstelle für Integrationsangelegenheiten im Amt der Vorarlberger Landesregierung, das Koordinationsbüro für offene Jugendarbeit und Entwicklung, die Projektstelle “okay.zusammen leben”, die Offene Jugendarbeit Hohenems, der Fachbereich für Jugend und Familie und der Landesjugendbeirat.

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OTS0314 2011-11-11/17:00

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