Insolvenz: Baufirma dibau muss geschlossen werden

Die Baufirma dibau wird geschlossen.
Die Baufirma dibau wird geschlossen. ©pixabay.com (Sujet)
Anfang Dezember 2018 ist die Baufirma dibau aus Purkersdorf in Niederösterreich in den Konkurs geraten, nun muss sie schließen. Der Sanierungsplan kann nicht finanziert werden.

Die Anfang Dezember 2018 in den Konkurs geschlitterte Baufirma dibau aus Purkersdorf/NÖ muss geschlossen werden. Bis zur ersten Gerichtstagsatzung am (heutigen) Dienstag hätten 95 Gläubiger 3,66 Mio. Euro an Forderungen angemeldet, berichtete Creditreform. Ein Sanierungsplan könne nicht finanziert werden.

Aus für insolvente Purkersdorfer Baufirma

Laut dem Gläubigerschutzverband hatte das Unternehmen beim Landesgericht St. Pölten Insolvenz angemeldet. Von den nun geforderten 3,66 Mio. Euro seien 1,72 Mio. anerkannt, während die restlichen 1,94 Mio. Euro “noch geprüft werden” müssten.

Insolvenzursache seien operative Verluste von etwa 450.000 Euro im Geschäftsjahr 2017. “Bei zwei größeren Bauvorhaben in Wien entstanden durch die Insolvenz eines Geschäftspartners und durch die Unzuverlässigkeit eines ungarischen Subunternehmers große Verluste”, berichtete Stephan Mazal von Creditreform. Hinzugekommenen seien Nachzahlungen an das Finanzamt.

Baufirma dibau: Sanierungsplan kann nicht finanziert werden

Weil die Forderungen der Gläubiger “weitaus höher als erwartet sind, kann ein Sanierungsplan nicht finanziert werden”, sagte Mazal. Das Unternehmen musste geschlossen werden, die Verwertung habe bereits begonnen.

(APA/Red)

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