AA

Innsbruck erzwang "Finale"

Der zweite Finalist der Eishockey-Bundesliga neben Red Bull Salzburg wird erst nach dem siebenten Spiel zwischen dem Villacher SV und dem HC Innsbruck am Sonntag feststehen. Die Tiroler glichen die Serie aus.

Mit einem 3:2-Heimsieg am Donnerstag glichen die Tiroler in der “best-of-seven”-Serie auf 3:3 aus, die Villacher vergaben somit ihre zweite Chance, vorzeitig ins Finale einzuziehen. Verteidiger Alexander Mellitzer scorte unter kräftiger Mithilfe von VSV-Goalie Prohaska in der 57. Minute den Siegestreffer.

Zum Innsbrucker Held des Spieles avancierte neben Mellitzer aber HC-Tormann Claus Dalpiaz, der 33 von 35 Schüssen auf sein Tor abwehrte. “Ich bin stolz auf das Team, nicht jede Mannschaft hat so einen Charakter wie wir”, meinte der Matchwinner nach dem Spiel. Nach der Heimniederlage am vergangenen Sonntag in der Serie 1:3 zurück, hatten nur mehr wenige auf der Westösterreicher gesetzt. Das Erfolgsrezept der Tiroler führte im ersten Spielabschnitt über ein starkes Powerplay, Unterluggauer nutzte mit einem scharfen Schuss in der fünften Minute das erste Überzahlspiel zum 1:0. Die Villacher dominierten zwar das Spiel, verabsäumten es jedoch, ihre Möglichkeiten zu nutzen. Nach dem Ausgleich sorgte Martin Hohenberger mit dem zweiten Powerplay-Treffer der Innsbrucker für die neuerliche Führung.

Das zweite Drittel war geprägt durch Ausschlüsse auf beiden Seiten, Tormöglichkeiten ergaben sich nur selten. Nach dem neuerlichen Ausgleich durch Kaspitz im Schlussdrittel (52.), der einen Abwehrfehler ausnutzte, hatte Mellitzer seinen großen Auftritt. Keine Anspielstation vorfindend, zog der Verteidiger knapp innerhalb des Angriffsdrittels ab, der Puck prallte von Prohaskas’ Maske via dessen Schlittschuh ins Tor (57.).

  • VIENNA.AT
  • Sport VOL.AT
  • Innsbruck erzwang "Finale"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen