"Innocent": Benefizgala in Wien brachte 85.000 Euro

©Andreas Tischler
Benefiz-Vernissage & Gala Abend "Innocent" zugunsten "Ärzte ohne Grenzen" im Wiener Palais Ferstel brachten einen beeindruckenden Reinerlös von nicht weniger als € 85.000,- sowie viele weitere Spenden.

Ebenso wurden Daueraufträge zugunsten der Hilfsorganisation “Ärzte ohne Grenzen” zugesichert.

„Ärzte ohne Grenzen“ kennen keine Grenzen. Wenn es um das viele Leid in der Welt geht, kennt auch die Künstlerin Sabine J. Wiedenhofer keine Grenzen: Kunst und Medizin verbinden – zur Linderung der Not, die fast immer die Unschuldigen trifft. „Innocent“ ist so betrachtet nicht nur der passende Name für die von der bekannten Wiener Malerin initiierte Benefiz-Gala. Es ist auch die Bezeichnung für Wiedenhofers neuen Zyklus, in dem wieder farbenprächtige Frauenbilder die tragende Rolle spielen.

Der gesamte bei Vernissage und Gala eingenommene Betrag kommt der Hilfsorganisation “Ärzte ohne Grenzen” zugute. Präsident Dr. Reinhard Dörflinger wird mit seinem Helfern frei entscheiden, in welches Projekt die Summe fließen wird.

“Ich bin sehr stolz darauf, dass es mir trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise gelungen ist, eine Gala in dieser Größenordnung zu veranstalten”, so die Künstlerin und Initiatorin Sabine J. Wiedenhofer. “Tausend Dank an alle, die hinter mir gestanden sind, das gesamte Ehrenkomitee, alle Künstler und all die vielen freiwilligen Helfer im Hintergrund, welche diese Gala zu einem ganz besonderen Abend haben werden lassen”.

Ärzte Ohne Grenzen
 
Ärzte ohne Grenzen leistet in aller Welt Hilfe für Menschen, die keinen ausreichenden Zugang zu medizinischer Versorgung haben – sei es nach Naturkatastrophen oder bei bewaffneten Konflikten, durch Flucht und Vertreibung oder in Folge sozialer Krisen. Hauptziel der Hilfseinsätze ist die Gesundheitsversorgung Not leidender Menschen zu sichern. Bei Bedarf verteilt Ärzte ohne Grenzen in den Krisengebieten Hilfsgüter und Lebensmittel, sorgt für Trinkwasser und die Errichtung sanitärer Anlagen. Mitunter werden auch in reichen Ländern Hilfsprogramme durchgeführt, wenn dort ganze Bevölkerungsgruppen vom Gesundheitssystem ausgeschlossen sind.

Sabine J. Wiedenhofer – zur Person

Sabine Johanna Wiedenhofer wurde 1974 in Wien geboren. Sie widmet sich seit ihrer frü̈hesten Kindheit der Malerei. Seit 1995 präsentiert sie ihre Werke der Öffentlichkeit. Zu sehen waren diese in Wien, Salzburg, Kärnten, Antwerpen und Manchester. Die Autodidaktin malt großformatige Bilder, deren zentrales Thema die subtile und facettenreiche Kraft der Frau, der fruchtbaren Schöpferin des Lebens ist. Dazu umschmeichelt ihr Pinsel und Spachtel die weiblichen Rundungen und weitet sie ganz bewusst zum Weiblichkeitsklischee aus. Dabei verliert der Körper oft seine Grenzen und wird zumeist in Farben, Formen, Flächen und Strukturen aufgelöst. Die Farben symbolisieren die kindliche Freude und Unschuld und betonen die Leichtigkeit, den Frohsinn, der in jedem Mensch steckt.

Mit Ihrem 2009 der Öffentlichkeit präsentierten Zyklus  “Innocence” präsentiert Wiedenhofer ihr zentrales Thema völlig neu. Der Hut wird zum Symbol einer ganz besonderen Selbwusstheit, die wuchtigen, überzeichnet naiven Bilder zeigen die Konfrontation der Künstlerin mit sich selbst, der Freiheit der Frau und die bedingunglose Liebe zum Leben.

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