Innauer sieht gute Entwicklung

Der Weltcup der Skispringer hat am Wochenende mit zwei stark windbeeinflussten Bewerben in Kuopio begonnen. Für Toni Innauer, den Rennsportdirektor für Springen und nordische Kombination, gab es dennoch einige Aufschlüsse. [29.11.99]

“Es hat sich auf jeden Fall bestätigt, dass gut gearbeitet worden ist. Goldberger hat wieder den Anschluss an die Spitze geschafft und auch Martin Koch hat am Sonntag aufgezeigt.”

Alles andere als bewährt hat sich der Versuch, bei widrigen Bedingungen nach einer Unterbrechung einfach weiterzuspringen und die bisherigen Ergebnisse stehen zu lassen. “Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Wenn einer bei 114 Metern landet und alle anderen am Vorbau, dann muss man von vorne beginnen”, schloss sich Innauer der internationalen Kritik an.

Innauer war quasi aus “Tradition” nicht in Kuopio, um dem Trainerteam beim Auftakt auch sein Vertrauen zu beweisen. Der Vorarlberger fühlt sich in seiner neuen Rolle wohl und arbeitet mit Neo-Cheftrainer Alois Lipburger sehr gut zusammen. Zu Lipburger hätten die meisten Springer ein etwas anderes Verhältnis, weil “er in Österreich eine Langzeit-Größe ist. Für die meisten war er in Stams schon Erzieher, Trainer und Lehrer. Das ist eine gewachsene Geschichte.”

Innauer war zuletzt bei den Kombinierern in der Ramsau, die dort einige Tage trainiert haben. “Am letzten Tag gab es eine mehr oder weniger missglückte Generalprobe”, schmunzelte Innauer. Doch an den Tagen zuvor habe vor allem Mario Stecher Sprünge gezeigt, die er das ganze Jahr über nicht von ihm gesehen habe.

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