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Influenza "erwischte" heuer mehr Personen

Die Grippesaison des vergangenen Winters 2012/2013 war überdurchschnittlich lang, mehr Personen als im langjährigen Schnitt sind erkrankt. So lautet der Influenzabericht der Vorarlberger Landeskrankenhäuser. "Impfen bietet in diesem Zusammenhang den meisten Schutz", betont Gesundheitslandesrat Christian Bernhard. Er appelliert an die Bevölkerung, die empfohlenen Impfungen in Anspruch zu nehmen.


Die Zahl der Erkrankten war in der Saison 2012/2013 um das dreifache höher als in den Vorjahren, es wurden in diesem Jahr auch beinahe viermal mehr Patienten aufgrund einer schweren Grippeerkrankung stationär in den Landeskrankenhäusern aufgenommen.

                                      2011 2012 2013
Diagnostizierte Fälle (PCR) 46 44 140
Stationäre Aufnahmen mit Influenza pos.
Befund 35 29 119
Intensivpatienten mit Influenza pos. Befund 8 2 20

Eine zusammenfassende Auswertung der in dieser Saison zirkulierenden Virusstämme an der Virologie der medizinischen Universität Wien ergab, dass zu Beginn überwiegend das Influenza Virus A H1N1 pdm 09, also das Virus der Grippepandemie von 2009 (“Schweinegrippe”), zirkulierte. Bereits vor dem Höhepunkt der Grippewelle kam es auch zu einer Zunahme von Influenza B Virusinfektionen. Diese Influenza B Aktivität war ungewöhnlich stark, dominierte die zweite Hälfte der Grippewelle und verlängerte die Gesamtdauer um einige Wochen. Der Influenza A H1N1 pdm 09 Stamm stimmte mit dem im Impfstoff enthaltenen Stamm überein. (www.virologie.meduniwien.ac.at)

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OTS0016 2013-05-27/08:36

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