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In Sachen Nationenwechsel ist alles offen

©EPA
Die Aufregung war groß, als Tamira Paszek trotz eines Sieges über die Weltranglisten-Erste Ana Ivanovic nicht für die Sommerspiele in Peking nachnominiert wurde.

Paszek hatte aus Enttäuschung und Ärger auch laut darüber nachgedacht, dass sie vielleicht in naher oder fernerer Zukunft sogar die Nationalität wechseln könnte. Sie wollte das damals nicht als Drohung verstanden wissen, Klarheit darüber konnte oder wollte sie in Flushing Meadows nach ihrem Auftaktsieg über Maria Kirilenko aber nicht geben.

Noch keine Entwarnung

„Ich kann nur eines sagen: Ich bin hier in New York zum Tennisspielen und nicht, um mir Gedanken zu machen, für welches Land ich spiele. Ich bin heute als Österreicherin angetreten, habe meinen Erstrundensieg für Österreich gefeiert. Die Olympia-Geschichte ist abgehakt, ich muss nach vorne schauen“, meinte Paszek nach ihrem 6:3-, 3:6-, 6:4-Erfolg. Ihre Fans so richtig beruhigen konnte die Dornbirnerin nicht. „Ich habe in Wien schon gesagt, dass es nicht in meinem Interesse liegt, die Nationalität zu wechseln. Ich denke an ein Leben nach der Karriere, wo ich als Tamira Paszek irgendwo leben werde und sagen werde, okay, ich bin mein Leben lang Österreicherin gewesen und ich hab mich immer wohl gefühlt.“ Schon damals habe sie gesagt, sie werde keine voreiligen Entscheidungen treffen. „Mein Vater hat sehr emotional reagiert nach der Olympia-Entscheidung, aber wie schon gesagt, ich bin Österreicherin, und für die nahe Zukunft – werden wir schauen, was kommt.“

Training in Brasilien

Die Schule in Dornbirn hat sie im Juni abgebrochen, zur Diskussion steht derzeit der Eintritt in eine deutschsprachige Schule in Sao Paulo, wo sie Leistungsüberprüfungen per Internet machen könnte. Im Camp von ihrem Coach Larri Passos bei Santa Caterina, eine Stunde südlich von Florianopolis in Brasilien, fühlt sie sich sehr wohl. „Dort habe ich meinen Frieden gefunden und einen Platz, wo ich konzentriert arbeiten kann. Ich werde auch im November und Dezember zur Vorbereitung auf die neue Saison fünf, sechs Wochen dort sein.“ Nichtsdestotrotz plagt Paszek Heimweh, für ihren Freundeskreis in Dornbirn bleibt ebenso wenig Zeit wie für die Familie, die sie auch schon sechs Wochen nicht mehr gesehen hat. Ihr Papa ist zwar am Montag in New York eingetroffen, bleibt aber nur für den Turnierverlauf.

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