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Illegale Gladiatorenkämpfe

Die Neureichen in Tschechien haben nach einem Bericht der slowakischen Tageszeitung "Narodna Obroda" eine neue Form der Belustigung entdeckt: Gladiatorenkämpfe.

Nur wenige handverlesene Zuschauer dürfen zum Eintrittspreis von 20.000 Kronen (631 Euro) dem Geschehen an einem streng geheimen Ort in Nordböhmen beiwohnen, heißt es im Zeitungsbericht. Anders als in Russland werde in Tschechien nicht bis zum Tod der Gladiatoren gekämpft, hieß es. Schwere Verletzungen habe es aber bereits gegeben, räumen die Organisatoren ein. Mehr als 20 bis 30 Kämpfe würde kein Gladiator durchhalten.

Die Kämpfe der mit Helmen, Mundschutz und Boxhandschuhen ausgestatteten Gladiatoren fänden in einem früheren sowjetischen Armeestützpunkt in Nordböhmen auf einer etwa zehn Quadratmeter großen Fläche statt, die ein großer Metallkäfig umgibt. Regel gibt es dabei nur eine: Den Gegner so niederzuschlagen, dass er nicht mehr aufstehen kann. Erlaubt sind dabei alle Mittel: Schläge unter die Gürtellinie, Quetschen, Schmettern, berichtet der sichtlich betroffene Journalist. Fliegende Hautfetzen, ausgerissene Haarbüschel und Blutströme seien die Folge. Nach fast einer Stunde bleibe einer der Gladiatoren regungslos auf dem Zementboden liegen und sein “Trainer” erkläre den Kampf für beendet.

Die etwa 20 bis 30 Zuschauer verschaffen sich zusätzlichen Nervenkitzel durch Wetten, wobei der Mindesteinsatz 50.000 Kronen (1.578 Euro) betrage. Der Veranstaltungsort befindet sich inmitten von Pinienwäldern, schreibt die Zeitung. An den Zufahrtsstraßen gebe es Wachposten, um ungebetenen Besuch zu verhindern. Die meisten Kämpfer kämen aus der Ukraine, Moldawien oder anderen Ex-Sowjetrepubliken, sagt der Organisator, der sich als “Pavel” ausgibt. Pro Sieg gebe es 50.000 Kronen. Neben körperlichen Mindestvoraussetzungen, die sie erfüllen müssten – 1,85 Meter Mindestgröße und 90 Kilogramm Höchstgewicht – würden die Kämpfer auch genauestens überprüft, “um zu verhindern, dass es sich um Spitzel handelt”. Für Anfänger stehe zunächst ein einmonatiges Training auf dem Programm.

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