Ianniello war auf der Silvretta der Chef

Bruno Ianniello kam, sah und siegte. Der Favorit aus der Schweiz drückte der 8. Auflage des Silvretta-Bergrennens seinen Stempel auf und gewann auf der Hochalpenstraße mit neuem Streckenrekord.

12.000 Zuschauer, prächtige äußere Bedingungen, eine unfallfreie Veranstaltung, mit Ianniello der erwartete Sieger und ausgezeichnete Leistungen der Ländle-Abordnung. Das Silvretta-Bergrennen bot wieder alles, was das Motorsportherz begehrte. Bereits beim Training pulverisierte der Lancia-Delta-Pilot den bisherigen Streckenrekord von Herbert Stolz, im Rennen zeigte er nochmals eindrucksvoll seine große Klasse. Die Art und Weise, wie er seinen 530-PS-Boliden um die Spitzkehren lenkte, war ein absolutes Novum in der Silvretta. Mit der Sensationszeit von 1:52,47 betonierte er eine famose Bestzeit in die Kehren der Hochalpenstraße.

Ianniello drückte mit seinen Speedfahrten der Veranstaltung den Stempel auf und ließ seine ärgsten Widersacher klar hinter sich. Die weiteren Plätze auf dem Siegerpodest teilten sich die in den letzten Jahren in der Silvretta erfolgreichen Felix Pailer (Lancia) und Porsche-Fahrer Herbert Stolz (1.59,43).

Starke Ländle-Fahrer
Im Sog der Spitzenfahrer wuchsen auch die Ländle-Vertreter beim neuen KWBergcup mächtig über sich hinaus und holten durch Golf-Spezialist Kurt Flatz den hervorragenden fünften Platz. Weitere „Kostproben“ ihres großen Könnens zeigten auch Willi Salzgeber (10.), Richard Petter (12.) und Joe Nardin (13.), die sich ebenfalls in den vorderen Regionen einreihen konnten.

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