Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Hundeabrichtung: Vier Pfoten erstatten Anzeige wegen Tierquälerei

Vier Pfoten veröffentliche nun ein Undercover-Video eines Hundeschutztrainings in Möllersdorf und erstattete Anzeige wegen Tierquälerei. Die Tiere wurden unter anderem mit Elektroschocks trainiert.
Tierschutzausbildung als Tierquälerei?

In der so genannten Schutzhundeausbildung werden Hunde darauf abgerichtet Menschen zu beißen. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten veröffentlicht ein Undercover-Video, das dieses Scharfmachen zeigt und erstattet Anzeige wegen Tierquälerei.

Weltmeisterin trainiert Hunde auf brutale Weise

In diesem Video ist das Schutzhundetraining des Vereins “IG-HS” (Interessensgemeinschaft Hundesport) aus Möllersdorf (NÖ) zu sehen. Unter Anleitung von Schutzhundesport-Weltmeisterin Renate L. werden Hunde durch brutale Zwangs- und Strafmethoden – Anschreien, Leinenrucken, illegaler Einsatz von Stachelhalsband und Elektroschocks – abgerichtet. Renate L. ist auch Teilnehmerin des Kynologie-Lehrgangs der Veterinärmedizinischen Universität. “Dass diese Tierquälerin als ‚akademisch geprüfte Kynologin’ abschließen soll, ist aus Tierschutzsicht äußerst bedenklich”, meint Johanna Stadler, Geschäftsführerin von Vier Pfoten.

Scharf machen von Hunden verboten

Das Österreichische Tierschutzgesetz verbietet aggressionsfördernde Maßnahmen, laut Wiener Tierhaltegesetz und der Diensthunde-Ausbildungsverordnung dürfen nur Diensthunde der Sicherheitsexekutive und des Bundesheeres eine Schutzhundeausbildung absolvieren.  Im Namen unterschiedlicher Schutzhundesportarten werden Einsatzszenarien der Polizei nachgestellt. Was als “Beutetrieb” verharmlost wird, kann Hunde zur gefährlichen Waffe machen – ein erwünschter Effekt in der Diensthundeausbildung.

Stachelhalsbänder und Elektroschocks bei Hundetraining im Einsatz

Um schnell zu Erfolgen zu kommen, insbesondere, um den beißenden Hund zum Auslassen zu bewegen, werden körperliche Strafen eingesetzt, wie schmerzhaftes Reißen an Kettenwürgern, auf die Zehen treten oder in die Ohren des Hundes kneifen.”, so Johanna Stadler.  Deutlich im Video erkennbar: Selbst vor in Österreich verbotenen Ausbildungshilfen wird nicht zurückgeschreckt: Stachelhalsband (eine auf Zug immer enger werdende Stahlkette mit nach innen gerichteten Stacheln) und Elektroreizgeräte (Halsband, das auf Knopfdruck dem Hund einen Stromstoß gibt).

Dies steht im absoluten Widerspruch zu einer freundschaftlichen und respektvollen Mensch-Hund-Beziehung und ist auch aus Gründen der Sicherheit abzulehnen. “Diese Tierquälerei im Hundesport muss endlich ein Ende haben. Wir fordern ein generelles und ausdrückliches Verbot solcher brutalen Abrichtemethoden”, so Stadler abschließend.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Hundeabrichtung: Vier Pfoten erstatten Anzeige wegen Tierquälerei
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen