Hund verendete in geparktem Wagen

Anrainer des Messezentrums Salzburg, in dem sich dieses Wochenende bei der "Welt-Hunde-Schau" rund 30.000 Hunde tummeln, haben am Samstag, mehrmals die Polizei alarmiert. Sie machten sich Sorgen, weil einige Hundebesitzer ihre Tiere bei Temperaturen bis zu 29 Grad in ihre geparkten Fahrzeuge eingeschlossen hatten. Ein Hund eines Belgier überstand die Tortur nicht.


Als Einsatzkräfte den Wagen aufgebrochen hatten, war das Tier bereits verendet. Der Besitzer wird wegen Tierquälerei angezeigt, informierte die Sicherheitsdirektion am Sonntag.

Polizisten der Diensthundeinspektion “Tasso” nahmen insgesamt zehn geparkte Autos ins Visier. Bei fast allen bestand jedoch keine Gefahr für die Hunde, da die Besitzer entweder bereits zu den Fahrzeugen unterwegs waren oder telefonisch erreicht wurden. Feuerwehrleute mussten allerdings auch noch einen anderen Wagen aufbrechen, um einen Hund zu retten.

In dem belgischen Pkw, in dem ein Hund gestorben war, befand sich noch ein zweiter Hund. Er hatte die Strapazen überlebt. Die Feuerwehr musste zur Bergung der beiden Tiere gegen 14.00 Uhr die hintere Windschutzscheibe des Autos einschlagen. Der Hundebesitzer kam laut Polizeibericht nach rund 1,5 Stunden zum Fahrzeug und konnte den Vorfall nicht glauben.

Rund 7.000 Hunde wurden allein am Samstag im Messezentrum ausgestellt, darunter Schäfer- und Hütehunde, Begleithunde, Spitze sowie Hunde vom Urtyp. Die bekennende Hundeliebhaberin Fiona Swarovski habe eine Trophäe überreicht und als Schirmherrin des Ersten Wiener Tierballs gemeinsam mit dessen Organisatorin Brigitte Martzak für diese karitative Veranstaltung im November 2012 geworben, berichtete der Kynologenverband.

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