Hütteldorfer nach 2:4 gegen WAC weiter sieglos

Rapid - WAC: Rapidler nach 2:4 gegen WAC weiter sieglos
Rapid - WAC: Rapidler nach 2:4 gegen WAC weiter sieglos ©APA
Der WAC bleibt weiterhin ein Angstgegner von Fußball-Rekordmeister Rapid. Die Wiener verloren am Samstag in der 10. Bundesliga-Runde vor 12.200 Zuschauern im Hanappi-Stadion nach 2:0-Führung noch mit 2:4 (2:1).
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Die Hütteldorfer blieben damit auch im sechsten direkten Duell mit den Kärntnern sieglos und verpatzten die Generalprobe vor dem Europa-League-Heimspiel gegen Dynamo Kiew am Donnerstag.

Nach Toren von Louis Schaub (10.) und Thanos Petsos (20.) sah es für zu Beginn dominierende Rapidler nach einem sicheren Sieg aus. Vor allem aufgrund von schweren Defensivmängeln ging die Truppe von Chefcoach Zoran Barisic aber noch als Verlierer vom Platz.

WAC gewinnt gegen Rapid

Michael Liendl (30.), Sandro Gotal (50.), Mihret Topcagic (56.) und Nemanja Rnic (70.) sorgten für die Wende. Der WAC setzte damit seinen Aufwärtstrend auch in Hütteldorf fort, blieb auch im dritten Meisterschaftsspiel unter dem Ex-Rapidler Dietmar Kühbauer ungeschlagen und holte da schon den zweiten Sieg.

“Es wird langsam Zeit, dass wir gegen die Wolfsberger gewinnen”, hatte Zoran Barisic vor der Partie erklärt. Dementsprechend engagiert ging seine Truppe am Anfang ans Werk. Gegenüber dem 2:0 gegen Ried gab es nur zwei Änderungen, der genesene Kapitän Steffen Hofmann rückte wieder in die Mannschaft (für Lukas Grozurek), zudem durfte sich Harald Pichler anstelle von Brian Behrendt im defensiven Mittelfeld versuchen.

Wiener legten Blitzstart hin

WAC-Goalie Christian Dobnik konnte einen Hofmann-Freistoß nur kurz abwehren, den Abpraller verwertete Schaub souverän ins lange Eck (10.). Das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten, Petsos nahm sich aus mehr als 20 Metern ein Herz und knallte den Ball via Unterkante der Latte wuchtig ins Tor (20.).

Die klar spielbestimmenden Heimischen verabsäumten es in der Folge, die endgültige Entscheidung herbeizuführen. Hofmann kam im Strafraum völlig frei zum Abschluss, schoss aber kläglich daneben (27.). Und die vergebene Chance rächte sich schnell. Nach Topcagic-Flanke leitete Gotal den Ball mit der Brust weiter, Michele Polverino kam zwar nicht zum Schuss, dafür verwertete der dahinter postierte Liendl mit links sicher zum 1:2 (30.). Fünf Minuten später ging ein Gotal-Volley drüber.
Unmittelbar nach der Pause sorgten die Gäste endgültig für die Wende, die Wiener offenbarten große Mängel in der Abwehr. Nachdem Petsos den Ball nicht weggebracht hatte, konnte Liendl zur Mitte geben und Gotal spitzelte den Ball am kurzen Eck stehend ins Netz (51.). Für die Hausherren kam es aber noch schlimmer. Nach Kerhe-Flanke wurde Topcagic am Fünfer völlig alleine gelassen und konnte seelenruhig einköpfeln (56.).

Schlussoffensive von Rapid brachte nichts

Barisic versuchte seiner Mannschaft mit einem Doppelwechsel und der Hereinnahme von Marcel Sabitzer und Grozurek (für Hofmann und Burgstaller) neue Impulse zu geben, die erhoffte Wirkung blieb aber aus. Und den Gästen gelang gar noch der vierte Treffer. Rapid-Tormann Jan Novota konnte einen Topcagic-Kopfball nur kurz abwehren, Rnic staubte aus kurzer Distanz ab (70.).

Die Schlussoffensive der Rapidler brachte nichts ein, die Kärntner durften sich nach neun sieglosen Auswärtsauftritten in der Bundesliga in Folge endlich wieder einmal über drei Punkte in der Fremde und ein zweites Erfolgserlebnis in dieser Woche nach dem Cup-Achtelfinal-Aufstieg am Mittwoch freuen.
Die Rapidler müssen die Partie schnell abhaken, geht es doch am Donnerstag schon wieder in der Europa League darum, die ersten Punkte einzufahren. Bis am Samstag waren für das erste Heimspiel im Happel-Stadion 29.000 Karten (27.800 Dreier-Abos) verkauft

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(APA)

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