Home Invasion in Wien-Favoriten: Vier Verdächtige gefasst

Vier Verdächtige nach Home Invasion in Wien-Favoriten ausgeforscht.
Vier Verdächtige nach Home Invasion in Wien-Favoriten ausgeforscht. ©APA
Bereits Ende 2017 kam es in Wien-Favoriten zu einem schweren Raubüberfall. Bei der Home Invasion wurde eine 82-Jährige gefesselt, ihr 86-jähriger Mann spitalsreif geprügelt, der Hund der Familie mit einer Holzlatte außer Gefecht gesetzt und auch die Tochter mit einem Gummiknüppel attackiert.

Die Tat hat sich bereits Ende 2017 ereignet, nun wurden vier Verdächtige ausgeforscht. Alle leugnen.

Home Invasion in Wien-Favoriten

Zwei Männer waren am 30. Dezember jenen Jahres in das Einfamilienhaus eingedrungen. Sie fesselten die Bewohnerin und durchsuchten die Räumlichkeiten. Als der Ehemann und seine Tochter nach Hause kamen, wurden sie von den Räubern mit einem Gummiknüppel bzw. einer Holzlatte attackiert, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Der 86-Jährige wurde mit Prellungen und Verdacht auf Armbruch in ein Krankenhaus gebracht, sagte Polizeisprecher Daniel Fürst auf APA-Anfrage.

Polizei forschte vier Verdächtige aus

Aufmerksame Zeugen hatten sich das Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs gemerkt. Nach umfangreichen Ermittlungen forschten Beamte des Landeskriminalamts Wien zwei mazedonische Staatsbürger (23 und 24 Jahre alt) als Ausführungstäter sowie zwei österreichische Staatsbürger (23 und 34) und eine österreichische Staatsbürgerin (33) als Komplizen aus. Der 24-Jährige wurde in Mazedonien festgenommen und befindet sich nach seiner Auslieferung in einer Justizanstalt in Wien. In der Vernehmung stritt er sein Mitwirken an der Home-Invasion ab, gestand aber einen versuchten und einen vollendeten Einbruch im Dezember 2017.

Sein 23-jähriger Landsmann befand sich weiter auf der Flucht, es wurde ein europäischer Haftbefehl erlassen. Die beiden festgenommenen männlichen Beitragstäter gestanden bisher nicht bzw. verweigerten die Aussage. Auch die 33-jährige Frau leugnete alle Vorwürfe, sie wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Schaden von 4.400 Euro

Insgesamt entstand bei den Verbrechen ein Schaden in der Höhe von rund 4.400 Euro. Es wurden Bargeld, Schmuck, Parfums, Laptops und eine Schusswaffe gestohlen.

(APA/Red)

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