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Hochzeit in Weißenkirchen

Das Katz- und Mausspiel mit der Öffentlichkeit hat ein Ende. Karl-Heinz Grasser und Fiona Swarovski gaben einander am Samstag in den Weinbergen von Weißenkirchen in Niederösterreich das Ja-Wort.

Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V) und Millionenerbin Fiona Swarovski sind verheiratet: In der malerischen Umgebung der Weinberge des Ortes Weißenkirchen in der Wachau in Niederösterreich gaben die beiden einander vor prominenten Gästen das Ja-Wort. Ein Red Bull-Flugzeug warf Rosenblätter über dem Paar ab.

„Es ist der schönste Tag in meinem Leben. Ich liebe ihn über alles“, sagte Fiona Swarovski nach der Trauung. Der sonst so selbstbewusste Finanzminister zeigte Nerven: „Ich war ein bisschen nervös“, räumte er ein.

Zu der Hochzeit waren unter anderen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V), Nationalratspräsident Andreas Kohl (V), Wüstenrot-Chefin Susanne Riess-Passer und Julius Meinl in die Wachau gereist. Der politische „Ziehvater“, Jörg Haider (B), war hingegen nicht eingeladen gewesen. Der Finanzier und Starfotograf Massimo Gatti, seit Jahren ein Freund von Fiona Swarovski, war der Trauzeuge der Braut. Grasser hatte den ehemaligen FPÖ-Politiker Walter Meischberger für diese Aufgabe ausgewählt.

Nach der standesamtlichen Trauung folgte eine Messe in der Kirche von Weißenkirchen, bei der das Paar gesegnet wurde. Ein kirchliche Hochzeit war nicht möglich, da beide bereits verheiratet waren. Fiona war in ein schlichtes cremefarbenes Kleid samt dazu passender Jacke gehüllt, die von Schmetterlingspailletten zusammengehalten wurde. Die Kreation war von ihr selbst entworfen und in Neapel geschneidert worden. Dazu war sie mit einem rosa Rosenbouquet ausgestattet. Grasser erschien im eleganten dunkelblauem Anzug mit einer rosa Rose im Revers.

Das Hochzeitsessen erfolgte schließlich im Restaurant Prandtnerhof unweit des Ortes. Damit waren die Feierlichkeiten aber noch nicht zu Ende: Am Abend stand noch ein Empfang im Liechtensteinmuseum in Wien-Alsergrund auf dem Programm. Der Polterabend verlief hingegen wenig spektakulär. Dem Vernehmen nach waren in der Nacht auf Samstag bereits um 0.30 Uhr die letzten Gäste vom Meinl am Graben in der Wiener City abgerauscht.

Das Verhältnis von Grasser und Swarovski war von Anfang an ein Katz- und Mausspiel mit der Öffentlichkeit, bei dem der sonst nicht so öffentlichkeitsscheue Spitzenpolitiker aus Schutz seiner Privatsphäre stets jeden Kommentar verweigert hat. Publik wurde das Verhältnis, als die Info-Illustrierte „News“ im März überraschend Fotos des Finanzministers veröffentlicht hatte, die zeigten, wie Grasser – der damals noch anderweitig verlobt gewesen war – mit Swarovski am Flughafen Charles De Gaulle in Paris Zärtlichkeiten austauschten. Die Zeitschrift wurde dafür inzwischen zu einer Geldstrafe von 7.000 Euro verurteilt.

Danach wollten Heiratsgerüchte nicht verstummen, bis diese schließlich nicht länger dementiert wurden. Auch der Ort und die genaue Zeit der heutigen Hochzeit wurden beinahe wie ein Staatsgeheimnis gehandhabt. Die Gäste wurden erst in letzter Sekunde über den tatsächlichen Schauplatz informiert, um umliebsame Journalisten möglichst lange im Dunkeln tappen zu lassen.

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