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Hochwasser: Pegelstand der Donau bei 6,97 m - keine Gefahr für Wien

Pegelstand der Donau bei 6,97 m - keine Gefahr für Wien
Pegelstand der Donau bei 6,97 m - keine Gefahr für Wien ©APA
Weite Teile von Österreich sind überflutet. Die Lage der Donau ist prekär. Für Wien hat die MA 45 aber vorerst Entwarnung gegeben und meinte "Wien ist gerüstet". Überflutungen seinen nicht unwahrscheinlich, die Stadt sei aber gerüstet.
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Wie berichtet, steigt auch die für Wien ausschlaggebende Durchflussmenge der Donau laufend. Derzeit liegt diese aber noch unter der kritischen Marke von 14.000 Kubikmeter pro Sekunde. Trotzdem ist die Hochwasserzentrale besetzt und beobachtet die Situation für Wien.

Die Hochwasserspitze der Donau in Wien wird zwischen Montagmittag und Dienstagnachmittag erwartet.

Hochwasser: Vorläufige Entwarnung für Wien

Die MA 45 (Wiener Gewässer) beobachtet die Situation in Wien und informiert laufend über den aktuellen Stand der Wasserstände der Donau, aktuell liegt der für Wien relevante Pegel Korneuburg bei 6,97 m, was einer Durchflussmenge von 8180 m3/sec entspricht. Bei Normalwasserstand beträgt diese 2.000 m3 pro sec. Derzeit bestehe für die Hauptstadt keine Gefahr.

Für Dienstag und Mittwoch rechnet die MA 45 mit 10.000 m3/sec. “Wien ist bestens geschützt, der Hochwasserschutz in Wien ist mit den in den letzten Jahren gesetzten Maßnahmen auf Durchflussmengen von 14.000 m3/sec ausgerichtet. Wir haben in den letzten 10 Jahren 76,8 Mio. Euro in den Hochwasserschutz investiert, der Bund hat die Hälfte der Kosten übernommen”, erläutert Umweltstadträtin Ulli Sima.

Maßnahmen gegen Hochwasser

Die Erfahrungen aus dem Hochwasser 2002 führten zu einer 15 a-Vereinbarung zwischen dem Bund und den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich und Wien zu weiteren Maßnahmen. Obwohl Wien schon 2002 dank Donauinsel und Neuer Donau über einen gut funktionierenden Hochwasserschutz verfügte, hat die Stadt in den letzten 10 Jahren ein weiteres Schutzprogramm umgesetzt und wird auch künftig noch Maßnahmen setzen.

  • Unter anderem wurde der Marchfeldschutzdamm am linken Donauufer saniert: Der bestehende Damm wurde auf einer Länge von rund acht Kilometern um bis zu rund 1,5 Meter erhöht – genau gesagt vom Schwarzen Loch bis zum Schönauer Schlitz. Zusätzlich wurde eine Dichtwand in den Damm eingebaut, welche die Standfestigkeit wesentlich verbessert. 
  • Im Bereich Albener Hafen wird parallel dazu das rechte Donauufer erhöht, bis zur Einmündung der Schwechat in die Donau.
  • Weitere große Projekte im Zuge des Plans für verbesserten Hochwasserschutz waren etwa die Erhöhung des Hafenumschließungsdamm Lobau am linken Donauufer 2008 und die Sanierung des Donaukanal-Rückstaudamms am rechten Ufer im Jahr 2009. Dieser schützt vor allem den 11. Bezirk. Marchfeldschutzdamm und Hafenumschließungsdamm schützen nicht nur Wien, sondern auch über 20 Niederösterreichische Gemeinden.

Donauinsel als Grundstein des Hochwasserschutzes

Aufbauend auf dem 15a-Vertrag aus 2006 wurde nun ganz aktuell im Mai 2013 eine Erweiterung der Vereinbarung von 2017 – 2023 von der zuständigen Bundesministerin Bures und den Landeshauptleuten Wiens, Niederösterreichs und Oberösterreich beschlossen. Der Anteil Wiens liegt bei 15,5 Mio. Euro. Damit kann Wien kleinere, restliche Maßnahmen wie die Überströmstrecke Stopfenreuth fertig stellen.

Mit den genannten Maßnahmen ist der Hochwasserschutz laut Magistrat für Wien komplett, dessen Arbeiten vor mehr als 30 Jahren mit der Errichtung der Donauinsel begonnen haben. Mit den aktuellen Maßnahmen ist der Hochwasserschutz für Wien nun auch flussabwärts des Kraftwerks Freudenau auf jenes hohe Niveau gebracht, das im innerstädtischen Bereich bereits vorherrscht.

(Red./APA)

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