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Hitze in Wien: Stromverbrauch trotz Klimaanlagen geringer als im Winter

Trotz vermehrtem Einsatz von Klimaanlagen bleibt der Stromverbrauch in Wien geringer als im Winter.
Trotz vermehrtem Einsatz von Klimaanlagen bleibt der Stromverbrauch in Wien geringer als im Winter. ©Bilderbox.at (Symbolbild)
Trotz der anhaltenden Hitze bleibt der Stromverbrauch in Wien im Winter immer noch am höchsten. Auch der vermehrte Gebrauch von Klimaanlagen bringt keine neue Verbrauchsspitze.

“Die Klimatisierung steigt an, aber wir haben die Verbrauchsspitzen beim Strom noch im Winter”, sagte Wien-Energie-Sprecher Christian Ammer am Freitag. Am Donnerstag lag die Höchstleistung im Wien-Energie-Stromnetz zum Beispiel “nur” bei 1.700 Megawatt – im sehr kalten Jänner 2012 waren es 2.025 MW gewesen.Im heurigen Juni betrug die Höchstlast bei hohen Temperaturen 1.800 MW.

Wien braucht im Sommer weniger Strom als im Winter

Und im Juli und August “merkt man in Wien einfach, dass Ferienzeit ist”, so Ammer. Es seien weniger Menschen in der Stadt, daher werde weniger Strom verbraucht. “Da sind wir um 15 Prozent unter der Winterhöchstlast.” In der kalten Jahreszeit steigt der Stromkonsum nicht nur wegen der Heizung. Auch die Lichter werden länger und häufiger aufgedreht, die Leute sind generell mehr zu Hause und kochen statt grillen.

Fernkälte in Wiens Krankenhäusern

Ein “großes Thema” ist die Klimatisierung hingegen bei Bürogebäuden oder Krankenhäusern. Wien Energie setzt da seit ein paar Jahren auf Fernkälte. “An Tagen mit 35 Grad plus haben wir die dreifache Kühlleistung im Vergleich zu durchschnittlichen Sommertemperaturen von 25 Grad”, so Ammer. Die Fernkältezentren – im Grunde riesige Kühlschränke – fahren erst ab 18 Grad Außentemperatur hoch.

Die erste Kältezentrale Wiens ging 2009 in Spittelau ans Netz. Diese versorgt unter anderem das AKH, den Radiosender Ö3 oder die Universität für Bodenkultur (Boku). Mittlerweile beträgt die installierte Fernkälteleistung 65 Megawatt. Das entspricht einer Kühlleistung von mehr als 400.000 Kühlschränken. Bis 2020 soll auf 200 MW ausgebaut werden.

(APA/Red)

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