Heuer haben bereits über 500 Falschparker die Bims behindert

Wenn Falschparker eine Bim behindern, wird es teuer.
Wenn Falschparker eine Bim behindern, wird es teuer. ©Wiener Linien/ Christoph H. Breneis
Fast jeder Fahrgast der Wiener Linien hat einen solchen Fall bereits erlebt und unzählige Durchsagen gehört, die auf das Problem aufmerksam gemacht haben. Falschparker behindern die Straßenbahnen und sorgen zum Teil für Staus in Zufahrten und lange Wartezeiten. Heuer wurden bereits 574 Lenker angezeigt, 555 Fahrzeuge wurden sogar abgeschleppt oder versetzt.
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In den meisten Fällen entscheiden wenige Zentimeter darüber, ob die Bim an den parkenden Fahrzeugen vorbeikommt oder nicht, sagt Wiener Linien-Sprecherin Anna Reich im Gespräch mit VIENNA.AT. Wird es eng, dann wird bei kleineren Fahrzeugen die Feuerwehr alarmiert, um das Auto zu versetzen. Bei größeren Fahrzeugen wie SUVs ist dieses Verfahren jedoch nicht möglich und es muss ein privater Abschleppdienst kommen. Kostspielig wird es für den Fahrzeughalter in beiden Fällen: Mindestens 100 Euro werden fällig, die Feuerwehr verrechnet bei ihren Einsätzen 220 Euro pro Stunde.

Für Falschparker wird es teuer

Und nicht nur für das Versetzen oder Abschleppen muss gezahlt werden, sondern auch für die Verzögerung, die bei den Wiener Linien entsteht, muss der Fahrzeughalter aufkommen. Die Strafe richtet sich einerseits danach, wie lange die Fahrt behindert ist und andererseits danach, wie viele Linien betroffen sind. In den meisten Fällen heißt es für die Straßenbahnen bereits nach zehn bis vierzig Minuten wieder freie Fahrt voraus. Wer glaubt, dass hauptsächlich ortsunkundige Touristen die Bims behindern, irrt. Unter den abgeschleppten Fahrzeugen befinden sich zahlreiche mit Wiener Kennzeichen.

Bims werden behindert

Am häufigsten werden übrigens die Linien 9, 37 und 42 von Falschparkern behindert, so Reich. Von Jänner bis Juni wurden bereits 555 Fahrzeuge abgeschleppt oder versetzt. Die Unternehmenssprecherin empfiehlt, beim Parken darauf zu achten, dass die Gleisplatten der Straßenbahnen komplett frei bleiben. (SVA)

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