Heinz Fischer zur Bundeshymne-Debatte: "Streiten zahlt sich nicht aus"

Heinz Fischer, Tänzer und Choreograf Ismael Ivo und Intendant Karl Regensburger am Dienstag
Heinz Fischer, Tänzer und Choreograf Ismael Ivo und Intendant Karl Regensburger am Dienstag ©APA
Der neu entflammten Debatte über den Text der Bundeshymne kann Bundespräsident Heinz Fischer nichts abgewinnen. "Ich glaube, dass das keine sehr fundierte und tiefreichende Problematik ist", so Fischer am Rande der ImPulsTanz-Eröffnung.
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Bei dem Event in der Präsidentschaftskanzlei meinte Fischer am Dienstagabend: “Man kann den einen oder anderen Standpunkt vertreten.”

Bundeshymne-Debatte: Fischer erläutert Standpunkte

Losgetreten hatte die Debatte der Sänger Andreas Gabalier, der bei seiner Interpretation der Bundeshymne auf den veralteten Text ohne “Töchter” beharrte. “Man kann sagen: Höchste Zeit, dass man einen Schritt weitergeht und nicht nur die Männer, sondern auch die Frauen erwähnt, nicht nur die Söhne, sondern auch die Töchter”, so Fischer.

“Oder man kann auch den Standpunkt vertreten: An einer Hymne darf man auch 200 Jahre später nichts ändern. Aber streiten zahlt sich meines Erachtens deshalb nicht aus.”

Hymne einfach tanzen statt singen?

Die Hymne wie bei der Eröffnungsperformance des “Bundesministeriums für Bewegungsangelegenheiten” zu tanzen statt zu singen, halte er jedenfalls für keine Alternative. “Ich glaube nicht, dass damit eine Ruhe wäre.”

(apa/red)

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