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Haus nach Explosion in Wien-Fünfhaus eingestürzt: Alle Infos und Bilder

Die Suche nach Verletzten dauerte mehrere Stunden.
Die Suche nach Verletzten dauerte mehrere Stunden. ©APA
Die folgenschwere Explosion eines Wohnhauses in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus war offenbar die Folge eines Selbstmordversuchs. Das 19-jährige Todesopfer dürfte versucht haben, sich durch eine manipulierte Gasleitung das Leben zu nehmen.
Haus eingestürzt
Suche nach Verletzten
Eine Person verschüttet
19-Jähriger gestorben
Nach der Explosion in Wien
Leserreporter vor Ort
Einsatz nach Explosion I
Einsatz nach Explosion II
Bergungsarbeiten nach Explosion
Neue Bilder von der Unglücksstelle
Frau geborgen
"Manipulierte Gasleitung"
19-Jähriger dürfte Probleme gehabt haben
Einsatzkräfte vor Ort
Situation gesichert
Feuerwehr beendet Einsatz
Betroffene durften in Wohnungen
Mariahilfer Straße gesperrt
Spendenkonto eingerichtet
Verletzter nicht mehr auf Intensivstation

Laut Polizeisprecherin Adina Mircioane wurde in der Hand des Opfers, das kurz nach der Bergung starb, auch ein Feuerzeug gefunden. Durch die Wucht der Explosion stürzten die beiden oberen Stockwerke des Hauses in der Mariahilfer Straße 182 am gestrigen Samstag ein, neben dem Todesopfer wurden 13 Personen verletzt. Eine Frau (48) wurde erst knapp acht Stunden nach der Explosion aus den Schuttmassen geborgen, sie wurde nur leicht verletzt.

Zwei Stockwerke zerstört

Die Druckwelle war so stark, das die beiden oberen Stockwerke zur Hälfte zerstört wurden. Die Wiener Berufsrettung habe zunächst sechs Verletzte sofort in umliegende Krankenhäuser transportiert, berichtete die Rathauskorrespondenz. Nach der Erstversorgung seien auch die übrigen Patienten für weiterführende Untersuchungen in Krankenhäuser überstellt worden.

Ob sich noch Menschen in den Trümmermassen befanden, war zunächst nicht eindeutig geklärt. Feuerwehrleute versuchten mit Schallortungsgeräten und mit Hilfe von Suchhunden, etwaige Verschüttete zu finden. Dass sich zumindest ein Mensch in dem Gebäude befand, wurde klar, als ein Suchhund anschlug. Durch die enormen Schuttmassen, unter denen der Mann lag, dauerte es geraume Zeit, bis die Feuerwehrleute zu ihm vorgedrungen waren. Noch während Bemühungen in Gang waren, den 19-Jährigen auf der Höhe des zweiten Stocks freizuschaufeln, wurde er von einem Team der Wiener Rettung erstversorgt. In der Nähe, beim Technischen Museum, wartete bereits ein Hubschrauber, um den Mann in ein Krankenhaus zu bringen. Es gelang zwar, den Verletzten auf einer Bahre, die an Seilen an einer Drehleiter hing, zu bergen. Der 19-Jährige starb allerdings unmittelbar darauf.

48-Jährige lebend geborgen

Erst später wurde klar, dass sich möglicherweise auch eine Frau in dem Gebäude befand. Darauf deuteten unter anderem Kratzgeräusche hin, die sich allerdings nicht eindeutig zuordnen ließen. Die Einsatzkräfte verwendeten Spezialgeräte inklusive einer Kamera, um die Vermisste zu orten. Zu befürchten war, dass auch sie schwerste Verletzungen erlitten hatte, zumal es zunächst nicht möglich war, zu der 48-Jährigen Sprechkontakt aufzunehmen. Sie wurde unter einer eingestürzten sogenannten Dippelbaumdecke vermutet. Feuerwehrleute arbeiteten schließlich mit Hochdruck fast bis 18.00 Uhr, um die Frau zu bergen. Sie hatte in einem Hohlraum überlebt und konnte zu aller Erleichterung normal sprechen und sich bewegen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

In dem Gebäude waren rund 50 Personen gemeldet. Die Menschen, die ihre Wohnungen verloren, kamen bei Verwandten oder in Ersatzquartieren unter, die von der Gemeinde Wien zur Verfügung gestellt werden. Die Aufräumungsarbeiten in der Mariahilfer Straße waren am frühen Abend noch nicht abgeschlossen. Die Wucht der Explosion war so heftig, dass die Fahrbahn bis zum gegenüberliegenden Gehsteig verlegt war. Zumindest ein geparktes Auto wurde verschüttet.

 

Hauseinsturz auf der Mariahilferstraße

Bei dem Haus in der Äußeren Mariahilfer Straße/Ecke Denglergasse handelt es sich um einen Altbau mit drei Obergeschossen. Unten sind mehrere kleine Geschäftslokale eingerichtet. Durch die Wucht der Explosion ist das Gebäude ab dem zweiten Obergeschoss ungefähr bis zur Hälfte eingestürzt. Die Fahrbahn vor dem Haus war bis inklusive des Gehsteigs auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit Schutt bedeckt. Auch die Leitungen der Straßenbeleuchtung sowie die Oberleitungen der Straßenbahn wurden beschädigt. Zumindest ein auf der Straße parkender Pkw wurde von Ziegeln und Schutt teilweise verschüttet.

Die Explosion hatte sich kurz nach 10.00 Uhr ereignet. Die Wiener Berufsrettung rückte mit dem Katastrophenzug aus. Die Berufsfeuerwehr rief Alarmstufe 3 aus und war mit 110 Leuten im Einsatz.

(APA)

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