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Hauptbahnhof: Hochhäuser sollen niedriger werden

Visualisierung des neuen Hauptbahnhofs
Visualisierung des neuen Hauptbahnhofs ©ÖBB/Arch. Wimmer
Die beiden derzeit mit 88 Metern projektierten Hochhäuser am Areal des künftigen Wiener Hauptbahnhofs könnten zum Schutz des Weltkulturerbe-Titels abermals um einige Meter niedriger werden.
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“Jetzt gibt es noch eine Untersuchung, damit das Weltkulturerbe Belvedere auch ja nicht gefährdet ist”, berichtete Eduard Winter, technischer Projektleiter der Stadt, im APA-Gespräch. Die beiden Bauten könnten demnach um maximal zwei Geschoße niedriger ausfallen als derzeit geplant.

Es gebe wohl noch einen Standort im Belvedere-Garten, von dem aus man eventuell die Dachflächen sehen könnte, so Winter. Deshalb laufe nun die Untersuchung, die von der TU-Aachen beaufsichtigt werde. Bis Ende des Jahres sollen diese Erhebungen abgeschlossen sein. Man wolle nicht riskieren, wie jüngst Dresden den Titel als Weltkulturerbe zu verlieren.

Deshalb dürften die beiden Hochhäuser einige Meter niedriger als 88 Meter ausfallen. “Das wäre woanders natürlich tragischer, aber dort haben wir alle Möglichkeit und den Platz”, zeigte sich Winter ob der Entscheidung entspannt. Man befinde sich darüber auch in guten Gesprächen mit den ÖBB, die im südlichen der beiden Türme ihren Hauptsitz nehmen werden.

“People Mover”-Standseilbahn noch nicht fix

Seit Anfang Juli amtiert Eduard Winter als neuer technischer Projektleiter der Stadt für die Errichtung des Wiener Hauptbahnhofs samt dazugehörigem Stadtentwicklungsgebiet. Eines seiner Betätigungsfelder ist dabei die projektierte Standseilbahn People-Mover – deren Errichtung laut Winter noch keineswegs fix ist. Derzeit werde eine bereits erstellte Studie vertieft. “Dann wird eine Kostenschätzung gemacht und dann wird entschieden: Tun wir weiter”, so Winter im APA-Gespräch.

Die Prüfung sei jedenfalls ergebnisoffen. Es gebe Rahmenbedingungen, die das Projekt so verteuern könnten, dass man sich gegen dessen Errichtung entschließe: “Das ist eine denkbare Variante – ich würde das einmal mit 30 Prozent Wahrscheinlichkeit ansetzen. Es kann passieren.”

In jedem Falle soll das entsprechende Ergebnis der Untersuchung samt Kostenschätzung Ende des Jahres vorliegen. Wenn festgestellt werde, dass der People-Mover – auch unter dem Namen “Cable-Liner” bekannt – zu den Rahmenbedingungen und im Kostenrahmen machbar sei, werde man die Ausschreibung vorbereiten und sich an die Anbieter wenden. Eine definitive Entscheidung soll dann Mitte kommenden Jahres fallen.

Klar sei als Vorbedingung jedenfalls, dass das System verlängerbar sein muss. Derzeit wird nur der Streckenlauf vom Beginn der U1-Station Südtiroler Platz, durch die Bahnhofshalle, parallel zu den Gleisen und bis hin Richtung Arsenalstraße untersucht. Das bedeutet: Wird der Cable-Liner gebaut, wird zunächst dieses Stadtgebiet erschlossen.

Ob die Verlängerung danach komme und wie diese aussehe, sei hingegen noch nicht fix. Der genaue Routenverlauf hänge dann nicht von der Betreibergesellschaft ab, sondern von demjenigen, der im Gebiet investieren wolle. Dementsprechend stehe eine Anbindung der projektierten U2-Verlängerung an den People-Mover noch nicht fest: “Das ist keine fixe Option.”

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