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Hard chancenlos gegen Krems

Hard verliert zu Hause 28:35 gegen Krems und zieht dabei trotzdem den Zorn der Nieder-österreicher auf sich. Bregenz gewinnt in Leoben mit 34:28, nachdem es zur Pause noch 15:15 gestanden hatte.
Handball: Hard vs. Krems

Leader Hard verliert zu Hause das Schlagerspiel gegen Cupsieger Krems überraschend klar mit 28:35. Aufreger des Spiels ist jedoch nicht das Ergebnis, sondern die Verletzung von Krems-Star Ivica Belas. Der Reihe nach: Krems gerät während der Anreise in einen schweren Unfall, der sogar Todesopfer fordert. Drei Stunden lang ist die Autobahn gesperrt. Dadurch kommen die Niederösterreicher erst kurz vor 19 Uhr in der Halle an. Nach Absprache mit Krems-Trainer Stefan Szilagyi verschiebt Hard den Beginn der Partie um eine halbe Stunde auf 19.30 Uhr. „Stefan war einverstanden damit. Doch dann meinte er plötzlich, wir seien unfair, sie hätten zu wenig Zeit“, sagt Hard-Trainer Markus Burger. Die Stimmung ist also schon vor der Partie geladen und entlädt sich nach nur wenigen Spielsekunden – eben durch die Verletzung von Ivica Belas. „Wir konnten uns nur 15 Minuten aufwärmen. Das war grob unfair von Hard. Und dann verletzt sich Belas beim ersten Angriff. Ich weiß noch nicht, was er genau hat, aber ich glaube, es ist was am Seitenband. Hard trägt die Verantwortung für diese Verletzung“, so Szilagyi. „Stefan muss aufpassen, was er sagt“, kontert Hard-Trainer Burger. „Er nimmt da sehr hässliche Wörter in den Mund.“ Und weiter: „In Wahrheit hat er dieses Gerede von wegen unfair doch nur aufgebracht, weil er seine Mannschaft pushen wollte – und das ist ihm ja auch gelungen.“

Nur einmal in Führung

Und damit zum Spiel: Hard führt nur ein einziges Mal, nämlich 1:0. Fünf Minuten später steht es bereits 1:3. Krems baut die Führung kontinuierlich aus und führt schnell mit vier Toren Vorsprung. Die Gastgeber kommen nur noch ein Mal bis auf ein Tor heran, bis zur Pause ziehen die Niederösterreicher sieben Tore davon. „Wir haben die Geduld verloren und viel zu schnell den Abschluss gesucht“, so Burger. In der zweiten Halbzeit führt Krems phasenweise mit bis zu zehn Toren Vorsprung, erst gegen Ende der Partie wird Hard treffsicher – zu spät. Krems gewinnt 35:25. „Das war eine Trotzreaktion von meiner Mannschaft“, so Szilagyi. Titelverteidiger A1 Bregenz tat sich in Leoben lange Zeit schwer. Kurz vor der Halbzeit lag die Liptak-Sieben noch mit 10:14 zurück. Nach dem 15:15-Halbzeitstand war die Partie weiter hart umkämpft. Erst ein Zwischenspurt nach 45 Minuten mit drei Toren in Serie brachte Bregenz auf 26:23 weg. Danach schwanden die Kräfte der Steirer, und der Rekordmeister gewann klar mit 34:28.

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