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Handy-Spiel "Pokemon-Go" verleitete US-Jugendliche zu Raubüberfällen

Junge Leute suchen weltweit nach Pokemon in der freien Natur
Junge Leute suchen weltweit nach Pokemon in der freien Natur ©AP
Vier Jugendliche sollen in den USA ein neues Handy-Spiel genutzt haben, um Raubüberfälle zu begehen. Die jungen Männer im Alter zwischen 16 und 18 Jahren wurden in der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) in O'Fallon im Bundesstaat Missouri festgenommen, wie die örtliche Polizei bei Facebook mitteilte.

Die Verdächtigen sollen mit der kürzlich veröffentlichten App “Pokemon Go” Spieler zu einem sogenannten Poke-Stop angelockt und mit einer Waffe ausgeraubt haben. Die Zeitung “USA Today” berichtete von “zehn bis elf bewaffneten Raubüberfällen”.

Pokemon-Jagd in der freien Natur

Das Spiel kann seit vergangener Woche in den USA heruntergeladen werden. Es wird mittels erweiterter Realität (Augmented Reality) mithilfe von Standortdaten im Freien gespielt. Dabei geht es darum, digitale “Pokemon”-Figuren zu fangen und kämpfen zu lassen.

Frau hat statt Pikachu Leiche gefunden

Eine 19-jährige Frau hatte am Samstag beim Spielen von “Pokemon Go” im US-Bundesstaat Wyoming eine Leiche in einem Fluss gefunden, wie das Portal “County 10” berichtete. Demnach hatte die Polizei keine Hinweise darauf, dass der Tote Opfer eines Verbrechens geworden war.

(APA/dpa)

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