Handy: inzwischen unverzichtbar

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Das Handy wird den Österreichern immer wichtiger. Während elf Prozent auf den Fernseher und sechs Prozent auf das Auto verzichten könnten, wollen sich nur vier Prozent ein Leben ohne  Mobiltelefon vorstellen.

Das ergab eine unter 1.000 Handy-Benutzern durchgeführte Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts GfKab. 89 Prozent haben demnach das Handy immer dabei, wenn sie das Haus verlassen.

Erreichbarkeit und Sicherheit sind laut der im März und April durchgeführten Umfrage die wichtigsten Gründe für den Handybesitz. Gleichzeitig steigt das Kostenbewusstsein: 43 Prozent informieren sich regelmäßig über die neuesten Gesprächstarife – fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

Am wenigsten wollen Herr und Frau Österreicher auf das Internet (zwei Prozent), ihr Handy (vier Prozent) und ihre Bankomatkarte (ebenfalls vier Prozent) verzichten. Fast jeder Zweite (48 Prozent) kann sich ein Leben ohne Handy überhaupt nicht mehr vorstellen. Pro Tag werden heute durchschnittlich elf Handytelefonate geführt.

89 Prozent der Befragten wollen ihre Familie, Partner und Freunde jederzeit erreichen können, 77 Prozent selbst immer zu kontaktieren sein. Jeder Dritte muss beruflich ständig über ein Handy verfügbar sein (35 Prozent). Gleichzeitig sinkt die Zahl jener, denen es unangenehm ist, immer und überall erreichbar zu sein: Während hier 2006 noch rund die Hälfte (48 Prozent) der Befragten zustimmten, so ist es heuer nur mehr jeder Dritte (33 Prozent).

Für 81 Prozent ist das Handy Gegenstand persönlicher Sicherheit. 86 Prozent meinen, dass ältere Personen für Notsituationen eines besitzen sollten, 74 Prozent sprechen sich für Handys für Kinder aus.

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