ÖH-Wahl - die Ergebnisse

Die VP freut sich über den AG-Erfolg: "ÖVP-nahe Vertretung konnte fulminant zulegen." Und der RFS ist erstmals seit langem mit Stimmenplus.

Freude herrscht bei der ÖVP über den Sieg „ihrer“ Fraktion bei den Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH). “An fast allen Universitäten, an denen die Aktionsgemeinschaft (AG) kandidiert hat, konnte die ÖVP-nahe Vertretung zulegen und zwar fulminant”, so VP-Generalsekretär Hannes Missethon in einer Aussendung am Freitag. “Dieser Erfolg ist eine Bestätigung für die harte Arbeit der jungen Studentenvertreter rund um Samir Al-Mobayyed und eine Politik, die den Studentinnen und Studenten im Wort ist.”

Während die AG sechs Mandate dazu gewinnen konnte, hätten die “sozialistischen Studentenvertreter dagegen an fast allen Universitäten herbe Verluste hinnehmen müssen”. Dies sei „auch eine logische Konsequenz unüberlegter Wahlversprechen”, meinte Missethon.

Dafür darf sich erstmals seit langem die größte der kleinen Fraktionen, der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS), über einen Stimmenzuwachs bei den Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) freuen. Bei der letzten ÖH-Wahl 2005 konnte der RFS mit 1.063 Stimmen nur knapp den Abschied aus der Bundesvertretung vermeiden – für einen Einzug sind mindestens 1.000 Stimmen nötig. Heuer gewannen die freiheitlichen Studenten dagegen mehr als 400 Stimmen dazu und landeten mit 1.491 Wählern (2,64 Prozent/plus 0,82 Prozentpunkte) sogar auf Platz fünf.

Damit überholte der RFS das Liberale StudentInnen und Studenten Forum (LSF), das auf 1.265 Stimmen (2,24 Prozent) kam und fast halbiert wurde, und den gespaltenen Kommunistischen StudentInnenverband (KSV), dessen KP-kritische stärkere Gruppierung mit 1.267 Stimmen (2,24 Prozent) ebenfalls den Einzug in die Bundesvertretung schaffte.

Keine Mandate gab es für den KP-nahen KSV (800 Stimmen) und den Listenverband S.O.S – Save Our Social State (268).

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