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Gute Laune am Martinimarkt

"Gans" geheuer ist mir die Sache doch nicht.
"Gans" geheuer ist mir die Sache doch nicht. ©Gerty Lang
Impressionen vom Martinimarkt

Lüt im alta Häß, Schupfnudla und Glühwein gehören seit 35 Jahren zum Marktgeschehen.

Dornbirn. “Die Stimmung ist so gut wie bei schönem Wetter. Wahrscheinlich, weil die Leute näher zusammenstehen,” schmunzelt Bürgermeister Wolfgang Rümmele. Obwohl Petrus seine Schleusen geöffnet hatte, sorgten elegante Damen, gehüllt in edle Pelze und Herren in feinem Tuch, für eine nostalgische Modeschau. Und als das Stadtoberhaupt seine beeindruckende poetische Ader auch dieses Jahr wieder bei seiner Eröffnungsrede auf der Stiege des Roten Hauses unter Beweis stellte, konnte sich Gans “Martina” nicht mehr zurückhalten und schnatterte kräftig mit. Fritz Schenk, stilgerecht gekleidet, war schon vor 35 Jahren beim Gründungskomitee mit dabei.

“Der heilige. Martin ist ja der Patron der Stadtpfarrkirche und lt. bäuerlichem Brauch, hat man am Martinstag miteinander abgerechnet und anschließend ‚g’hörig gfeschtat‘. Der Markt gehörte bis in die 1920er Jahre zum gesellschaftlichen Höhepunkt von Dornbirn.” Und was die Gans mit Martini zu tun hat, war von Josef Meusburger zu erfahren, dessen Gänse sich anscheinend in die Geschichte zurückversetzt fühlten. “Da das schnatterhafte Gänsevolk den Martin verraten haben, ging es ihnen an den Kragen”, erzählte der Bauer vom Möckle.

Doch zwei seiner gefiederten Freunde haben Martini auch heuer wieder überlebt. Ein steter Gast auf dem Markt ist Felix Inermor, besser bekannt als Nachtwächter von Berneck. “1916 hat man damit aufgehört, in Berneck einen Nachtwächter einzustellen.” Und jetzt kommt die Begründung: “Das Rufen des Nachtwächters konnte man vom Gegröle der Betrunkenen nicht mehr unterscheiden”, lacht der Mann mit seinem, Horn, Hellebarde und Lampe

Marktplatz,Dornbirn, Austria

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