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"Guerilla-Gardening" für die Wiener

Nach New Yorker Vorbild fordern die Grünen Wiens Einwohner nun dazu auf, ihre Grünflächen zurück zu erobern: Öffentliche Flächen sollen von Bürgern in Eigenverantwortung bewirtschaftet werden - inklusive Selbsternte.

Der Hintergrund: Viele Parks in Wien werden stark genutzt, aufgrund von beengten Platzverhältnissen kommt es oft zu Streit und Auseinandersetzungen. Die Grünflächen werden von den Wiener Stadtgärten herrschaftlich verwaltet. “Die Ressourcen für die Gestaltung und Pflege sind begrenzt und derzeit scheitert die Neugründung von öffentlichen Parkanlagen unter anderem an den geringen Ressourcen der Wiener Stadtgärten”, kritisiert der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch. Viele Flächen sind aufwändig zu pflegen und dienen dann ausschließlich als “Schaugrün”, beispielweise die Tulpenstreifen auf der ‘Zweier Linie’.

Das Vorbild für die Aktion der Grünen ist “Green Thumb” in New York. Dort wird stadteigener Grund von Bürgergemeinschaften betreut und bewirtschaftet. Die Gärten befinden sich in Hinterhöfen, auf ehemaligen Parkplätzen und an Schulen und dienen als Treffpunkte für Alt und Jung. In New York gibt es 600 Gemeinschaftsgärten, die von Green Thumb mit Saatgut, workshops und Werkzeug unterstützt werden. Die Stadt New York unterstützt diese Projekt mit einem Budget von 1 Million Dollar!

Die Wiener SPÖ zeigte sich über den Vorstoß erstaunt. “Die Hälfte der Stadtfläche Wiens ist Grünfläche, 18 Prozent der Stadtfläche ist Wald und die Stadt Wien fördert Dach- und Innenhofbegrünungen seit vielen Jahren,”, betonte der Vorsitzende des Umweltausschusses, SP-Gemeinderat Erich Valentin, in einer Aussendung. Auch das Thema Nachbarschaftsgärten sei in Wien “kein neues”.

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