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Grüne: Illegaler Schuttplatz am Kahlenberg

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Wiener Grüne üben Kritik an einem angeblich illegal im Naturschutzgebiet angelegten Schuttplatz für das Baumaterial von den Abrissarbeiten am Kahlenberg - anstelle des alten Hotels soll Seminarzentrum entstehen.

Die Abrissarbeiten auf dem Wiener Kahlenberg sind im vollen Gange. Bis Mitte November soll das neue Seminarzentrum anstelle des alten Hotels im Äußeren bereits fertig gestellt sein, versicherte Eigentümer Leopold Wieninger. Die Wiener Grünen übten am Dienstag allerdings Kritik an einem angeblich illegal im Naturschutzgebiet angelegten Schuttplatz für das Baumaterial vom Kahlenberg.


Der Platz auf der Klosterneuburg zugewandten Seite, vis a vis des Lokals Josefinenhütte, werde seit zwei Wochen angefüllt, bedauerte Umweltsprecher Rüdiger Maresch von den Grünen. Dies sei rechtlich in einem so genannten Natura 2000-Schutzgebiet aber gar nicht zulässig.


Außerdem seien Bäume für den Schuttplatz gerodet worden. Man sei sich offensichtlich nicht klar, „dass man hier in einer ökologisch sensiblen Zone arbeitet“, so Maresch. Zuständig seien Niederösterreich und Wien, da sich der Platz direkt auf der Grenze befinde. Er verlange den sofortigen Stopp der Abladearbeiten, forderte Maresch. Das gleiche gelte für eine geplante Tiefgarage unter dem Neubau mit 30 Stellplätzen.


Bei dem kritisierten Schuttabladeplatz handle es sich um ein „Zwischenlager für lupenreines Aushubmaterial“, verteidigte sich Wieninger. Diesen habe man angelegt, um den Lkw-Verkehr durch Grinzing zu reduzieren und dafür nicht einen Baum gerodet, da der Platz dort seit langer Zeit bestehe.


Das Vorgehen sei mit Klosterneuburg abgesprochen und „entspricht den gesetzlichen Rahmenbedingungen“. Bis Ende August solle alles abtransportiert sein. Die Vorwürfe seien „reine Polemik“. Die geplanten Tiefgarage werde außerdem nur 20 Stellplätze besitzen – die gesetzlich vorgeschrieben seien.


Die fixe Zusage für eine Dependance der Tourismusschule Modul auf dem Kahlenberg steht übrigens noch aus. Die Grundsatzentscheidung sei aber getroffen und die formale Zustimmung werde voraussichtlich Ende September erfolgen, so Erich Auerbäck, Leiter der von der Wirtschaftskammer betriebenen Tourismus-Fachhochschule.

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