Grün für Grün am Schwedenplatz

Die Grünen fordern einen Gestaltungswettbewerb des Schweden - und Morzinplatzes.

Tag für Tag fahren zahlreiche Menschen bei der U – Bahnstation Schwedenplatz die Rolltreppe hinauf, um in die Innere Stadt zu gelangen. Der Schwedenplatz ist aber auch ein Ort, an dem viel Touristen anzutreffen sind. Der Flughafenbus, der Twin City Liner, U1, U4 und viele Straßenbahnlinien haben dort Haltestellen. Der naheliegende Donaukanal, der sich immer attraktiver gestaltet sowie das Bermudadreieck und der Stephansplatz befinden sich in unmittelbarer Nähe des Morzin – und Schwedenplatzes. Obwohl es zwischen diesen beiden Plätzen Eisgeschäfte, Cafés und Sitzbänke gibt, verspürt man nicht unbedingt die Lust an diesen Plätzen zu verweilen.

                 

Die Wiener Grünen fordern nun, dass der Morzinplatz und der Schwedenplatz neugestaltet werden sollen. Sie sehen diese beiden Plätze als Eingangstore zur Inneren Stadt und meinen, dass die Neugestaltung des Schweden – und Morzinplatzes ein wichtiger Bestandteil bei den Überlegungen zur Neugestaltung des Donaukanals sein sollte. Eine attraktive Gestaltung der beiden Plätze sei wichtig um eine Verbindung zwischen Donaukanal, 2. Bezirk und Innenstadt zu erzeugen. So sollen bei einem offenen Gestaltungswettbewerb Ideen für die Neugestaltung gesammelt werden. Die Grünen sammeln Kärtchen, um Anregungen der Anrainer zu berücksichtigen. Und da dürften einige kreative Ideen zusammen kommen, denn die Wiener und Wienerinnen wissen, was ihnen an diesen beiden Plätzen fehlt. Jeden Tag kommen Laurin Belanyecz und Nemanja Klincov am Morzinplatz vorbei und es ist ihnen absolut nicht egal, wie diese Plätze gestaltet sind. Sie sind zwar froh, dass statt diesen Plätzen hier kein Parkplatz ist, Verbesserungsvorschläge fallen ihnen aber sofort ein. Laurin wünscht sich weniger Beton und mehr Grünfläche. Ihm stört vorallem, dass es keine Blumenbeete gibt und dass von den gleich neben dem Platz stehenden Müllcontainern ständig ein übler Geruch wahrzunehmen ist. Nemanja hätte gerne eine Liegewiese um sich auszuruhen und eine Hundezone, damit es zu keiner bösen Überraschung kommt, wenn er sich im Sommer nach der Schule in die Wiese legt. Außerdem stört es beide, dass die Bänke alle im Kreis stehen. Einzelne Bänke sollten abgelegen stehen, damit man sich zurückziehen kann. Die vielen Pizza – Kebab – und Würstelstände, die sich am Schwedenplatz befinden, sollen bleiben, denn dann können sie sich die Buben etwas zu Essen kaufen und es sich am neugestalteten Morzinplatz bequem machen.

                    

Auch Ute Beran würde es nicht als Fehler betrachten, wenn Geld in die Neugestaltung des Morzinplatz gesteckt wird. Ein echter Erholungspark wird er durch die angrenzende stark befahrene Straße wohl nie werden, doch für eine kleine Kaffeepause, ist dieser Platz ein guter Ort. Vorallem für Touristen, die während ihrer Sightseeingtouren dort oft halten, wäre es vom Vorteil den Platz attraktiver zu gestalten. Mehr Grünfläche sollte es geben, keine Betonmauer und die Bänke sollten so aufgestellt werden, dass eine interessante Aufteilung des Platzes entsteht.

                                 

Nicht nur gewöhnliche Sitzbänke, sondern mehr bequemere Sitzgelegenheiten sollten am Morzinplatz stehen. Das wünschen sich Melissa und Nicole. “Eine Wiese zum Chillen wäre super”, meint Melissa. Um sich im Sommer während eines Stadtbummels ein wenig abkühlen zu können, wäre ein Brunnen ideal, in dem die Mädchen ihre Füße hineinhängen lassen können. Nicole würde es gut finden, wenn der gesamte Platz kreativer aussehen würde, etwa durch bunte Statuen. Etwas was die beiden Mädchen fantastisch finden würden, wäre wenn sich am Morzinplatz Spiegel befinden würden. Dann könnten sie sich ideal für ihre Dates im Bermudadreieck vorbereiten.

Was meinen Sie? Welche Gestaltungsvorschläge fallen ihnen ein?

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