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Großoffensive für Stephansdom-Erneuerung

©© APA
Nachdem die Renovierungen der Wallfahrtskirche von Mariazell abgeschlossen ist, wird bald ein weiteres österreichisches Monument in neuem Licht erstrahlen.

In den kommenden zehn Jahren soll die gesamte Außenfassade des Stephansdom gereinigt und restauriert werden. Das Geld dafür – mindestens 20 Millionen Euro – soll je zu einem Drittel vom Bund, der Stadt Wien und privaten Spendern lukriert werden, kündigte der Obmann des Vereins “Unser Stephansdom”, Christian Konrad, am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien an.

Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen. Die Restaurierung der Westfassade ist auf vier Jahre angesetzt. Die Wind und Wetter ausgesetzten Figuren werden abgenommen und in einem Atelier umfassend gereinigt und wiederhergestellt, die aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammenden Steine in diesem Bereich werden ausgewechselt. Die Turmspitze wird ebenfalls von schadhaften Teilen befreit, die goldene Kugel mit Doppeladler und Kreuz werden metalltechnisch restauriert und neu vergoldet.

Auch der Stephansplatz selbst soll schöner werden. Die Dombauhütte soll unter die Erde gelegt werden und so den Platz in seiner ganzen Pracht freilegen. Für die rund vier Millionen Besucher wird ein Leitsystem installiert, wodurch diese künftig das Monument ebenfalls unterirdisch verlassen – natürlich nicht ohne durch einen Shop geschleust zu werden.

Für Dom-Pfarrer Toni Faber sollen die Arbeiten aber nicht nur ein äußerlicher “Push-Up” für den Stephansdom sein. Gleichzeitig soll das Wahrzeichen auch wieder seine ursprüngliche Aufgabe übernehmen: Nämlich geistliches Zentrum Österreichs sein.

Der Obmann des Vereins “Unser Stephansdom” zeigte sich optimistisch, das Geld für die Renovierung aufzubringen. Neben dem umfangreichen Netzwerk des Raiffeisen-Generalanwalts und besonderen Fund-Raising-Aktionen werden die Arbeiten schließlich auch von “der Kraft von oben” unterstützt. “Das war bei Mariazell genauso”, meinte Konrad.

Natürlich nimmt man auch die irdische Unterstützer in die Pflicht. Eine landesweite Kampagne soll alle Österreicher dazu einladen, an der Renovierung des Kulturgutes beizutragen. “Die Erhaltung stellt eine noble Verpflichtung für uns alle da”, meinte Konrad.

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