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"Großer Schaden für Gemeinde"

Lustenau - Jetzt ist es offiziell. Nach langen Verhandlungen wurde das Hotel-Projekt "Peter & Paul" in Lustenau endgültig ad acta gelegt. Vor allem Bürgermeister Hans-Dieter Grabher (FPÖ) zeigte sich vom Ausgang der Verhandlungen enttäuscht.

„Das ist ein großer Schaden für die Gemeinde“, betonte er auf „VN“-Nachfrage. Ein Projekt in dieser Größenordnung sei ein Glücksfall, den man nur alle 25 bis 30 Jahre zu erwarten habe. „Wir sind in Lustenau nicht gerade mit Zent­rumsprojekten gesegnet“, sagte der Bürgermeister. Die beiden Abänderungsanträge der ÖVP und der Grünen, welche eine ­Indexierung des Grundstückpreises von Beginn an vorsah, beziehungsweise eine Übernahme der Liegenschaft im Baurecht ohne Kaufoption zu einem entsprechenden Zins ermöglichen sollte, wurden von den Betreibern „I&R Schertler-Alge“ abgelehnt und das Projekt trotz bereits erheblich angefallener Planungskosten abgesagt. Grabher machte in erster Linie die ÖVP für den negativen Ausgang der Verhandlungen verantwortlich. „Die Grünen waren von Anfang an gegen das Projekt – denen kann ich keinen Vorwurf machen. Aber die ÖVP war von Beginn an euphorisch“, erklärte der Blaue. Die Volkspartei habe Angst vor der eigenen Courage.

„Faires Angebot“

„Solche Anschuldigungen habe ich bereits erwartet“, kommentierte Vizebürgermeister Kurt Fischer (ÖVP) die Aussagen von Grabher. „Ich bin davon überzeugt, dass wir ein faires Angebot unterbreitet haben.“ Vieles sei bei den Verhandlungen nicht optimal verlaufen. Kritik äußerte Fischer am mangelnden Informationsfluss. „Bürgermeister Grabher hat viele Aktionen im Alleingang gesetzt“, sagte er. Vom Ausgang der Verhandlung sei er „persönlich enttäuscht.“ Auch Bernd Bösch von den Grünen betont: „Ein befriedigender Abschluss ist das natürlich nicht.“ Wirtschaftsförderungen müssen für Bösch jedoch ausgeglichen sein. Insgesamt sei man den Betreibern mit einer Million Euro entgegengekommen. „Da­rüber hinaus konnten wir nicht gehen“, erklärte der Grüne. Ingmar und Joachim Alge waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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