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Grenada: Viele Tote und Chaos nach Hurrikan "Ivan"

Hurrikan "Ivan" hat auf der Karibikinsel Grenada vermutlich 24 Menschen das Leben gekostet. Das meldete die karibische Nachrichtenagentur CMC unter Berufung auf örtliche Politiker. Außerdem entstand auf der im Süden des Antillenbogens gelegenen Insel schwerer Sachschaden.

Auf Tobago wurde eine Frau von einem umstürzenden Baum erschlagen. Auf dem südamerikanischen Festland trafen erste Ausläufer des Sturms zudem Venezuela; hier starb ein Mann. Der Wirbelsturm “Ivan” zog am Donnerstag mit Windgeschwindigkeiten von 255 Kilometern pro Stunde auf Jamaika und Haiti zu. Angesichts der wachsenden Stärke von „Ivan“ stufte das Nationale-Hurrikan-Center der USA den Sturm auf die Gefahrenstufe fünf. Das bedeutet „verwüstend“ und ist die höchste Stufe auf der Hurrikan-Skala.

Der Regierungschef von Grenada, Keith Mitchell, sprach im Radio von einer „nationalen Katastrophe“. Der Zyklon habe 85 Prozent von Grenada heimgesucht und erhebliche Zerstörungen angerichtet. In der Hauptstadt St. George´s wurden neun von zehn Häusern zerstört oder beschädigt. Es war der schwerste Hurrikan auf Grenada seit mehr als zehn Jahren. Die meisten der 100.000 Einwohner leben vom Tourismus sowie dem Export von Bananen und Muskatnüssen. Die Plantagen wurden vom Sturm völlig verwüstet.

„Es gibt kein Wasser, keinen Strom und nur sehr wenige Handy- Verbindungen“, meldete das karibische Katastrophenschutzzentrum CDERA aus Grenada. Der Orkan zerstörte das Polizeihauptquartier und das Gefängnis. „Alle Gefangenen laufen frei herum“, hieß es bei CDERA. Fast alle 90.000 Inselbewohner seien ohne Strom, viele von der Außenwelt abgeschnitten, berichtete Mitchell, dessen Haus ebenfalls zerstört wurde.

In Venezuela wurde ein Mann getötet, als die heftigen Winde in einer Küstenstadt in der Nähe von Caracas eine Wand umrissen. Ein weiterer Mensch wurde nach Angaben der Rettungskräfte verletzt. Überall im Land bereiteten sich die Menschen zudem auf Schlimmeres vor: Mehrere Flughäfen wurden geschlossen, Innenminister Jesse Chacon rief die Bevölkerung zur Ruhe und besonnenem Handeln auf.

Auch für Karibikinseln Antillen, Aruba, Bonaire und Curacao galt eine Hurrikan-Warnung. Für die nächsten Tage fürchten Jamaika, Kuba und auch Florida den Wirbelsturm. „Ivan“ war am Dienstag bereits über Barbados hinweggefegt.

Infos im Internet:

  • www.nhc.noaa.gov (US-Hurrikan-Zentrum)
  • www.cdera.org (Caribbean Disaster Emergency Response Agency)
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